Phil Kiczula

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Phil Kiczula und Adam Parson haben eine tolle Idee: Kommt der Schüler nicht zur Tanzschule, dann stellen wir die Schule einfach ins Netz. Und da der Mensch im Netz allein ist, lehrt ihre in Minneapolis, USA, tätige Firma DanceKast Solo-Nummern – für Ballett, HipHop, Tap und eine Technik des Modern Dance, die «Lyrical» genannt wird. Versuchen wir’s: den Bowl Step, ein ziemlich cooler Urban Dance Style, der aussieht, als wolle man nach etwas greifen, das ständig wieder verschwindet.

Dabei nickt man mit dem Kopf, winkelt den rechten Arm an und lernt den Schritt eines Seemanns bei sieben Windstärken. Da ich mich nicht selbst beobachten kann, auch keiner über eine Zwei-Wege-Kamera zuschaut, was ich da tue, stehen für 19.95 US-Dollar im Monat Schritte im Netz, die ich wohl nur sehr unfertig kopiere, um damit allenfalls auf dem Schulhof punkten zu können. Versuchen wir's mit Ballett. Laura Fremont gibt entlang einer kurzen Mozart-Phrase jedem einzelnen Schritt einen Namen, zählt ihn und ist in einem Split-screen sowohl von vorn wie von hinten zu sehen. Ihre Anweisung, «hinter den Knien zu stehen», ist für einen Neuling zwar keine sehr große Hilfe, aber man versteht das Prinzip. Das Geld ...

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Tanz April 2008
Rubrik: Tool Time, Seite 62
von Arnd Wesemann

Vergriffen
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