Petit pas

Familienleben in der Pandemie: Rebecca Horner und Andrey Kaydanovskiy über Kinder und Karriere im Gespräch mit Helmut Ploebst

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Ein freundlicher Feiertagnachmittag im Juni. Noch zeigt sich Wien von seiner besten Frühsommer-Seite, wenn die Sonne die Stadt wärmt, aber noch nicht grillt. Auf den Screens der Straßenbahn läuft ein Werbespot für eine Ausstellung des Technischen Museums über Roboter und Künstliche Intelligenz. «Tanzen sie wie wir?», blinkt es. Mit Blick auf das bevorstehende Treffen ist die Frage leicht mit einem – typisch wienerisch ablehnenden – «Na sicher!» zu beantworten.

Die erste Station südlich des heutigen Hauptund ehemaligen Südbahnhofs heißt – nach dem berühmten Wiener Individualpsychologen benannt – Alfred-Adler-Straße. Gleich in der Nähe wohnen die Ballerina des Wiener Staatsballetts Rebecca Horner und ihr Lebenspartner, der Tänzer und Choreograf Andrey Kaydanovskiy in einem der vielen modernen Wohnbauten mit erschwinglichen Mieten, die die Stadt Wien als «Sonnwendviertel» hat bauen lassen, als sie ab 2009 den alten Südbahnhof abgerissen und als Hauptbahnhof neu errichtet hat.

Jetzt ist das eine attraktive Gegend mit luftig gestalteten Wohnblöcken, in der sich das Paar mit seinen zwei Kindern Ruby (10) und Romy (3) angesiedelt hat. Eine echte internationale Wiener Familie ganz im Sinn ...

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Tanz Jahrbuch 2021
Rubrik: Unterwegs, Seite 69
von Helmut Ploebst

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