Performance Studies Hamburg
Die enge Verbindung von Praxis und Wissenschaft zeichnet den neuen Master-Studiengang für Performance Studies an der Hamburger Universität aus. Die Professoren Gabriele Klein, Wolfgang Sting und Theresia Birkenhauer entwarfen das Konzept. Es verbindet kultur- und sozialwissenschaftliche Reflexion, künstlerische Praxis und ästhetische Bildung in den Bereichen Performance, Theater, Tanz und Bewegung.
Der Studiengang in Kooperation mit der Kampnagelfabrik und dem Fundus-Theater, Hamburgs zentraler Spielstätte für die freie Kindertheaterszene, qualifiziert für bestehende Berufsfelder im Kunstbetrieb, in der Schule oder in der kommunalen Bildungs- und Kulturarbeit. In jedem Semester ist von der Universitätsleitung eine künstlerische Gastprofessur zugesagt, die mit zeitgenössischen Performancekünstlern besetzt werden soll. Eine Garantie für den unmittelbaren Draht des Studiengangs zu den Entwicklungen und Trends in der internationalen Performance-Szene. Und eine Chance für Hamburg, Anschluss zu finden an die Performing Arts, Impulse zu erhalten für die freie Tanzszene und für diese wieder attraktiver zu werden.
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Die Zukunft fängt bei der Ausbildung an, da hat sich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main in den vergangenen fünf Jahren einiges getan. Dieter Heitkamp und sein Team haben dort den Tanz-Studiengang kräftig umgekrempelt und ihm
einen dezidiert zeitgenössischen Charakter verliehen. Dem frischen Wind trägt schon der Titel des...
Schon sein Vater war am selben Ort tätig. Aber erst August Bournonville, am 21. August 1805 in Kopenhagen als Sohn des französischen Solotänzers Antoine geboren, wurde zum Balletterneuerer im hohen Norden. Mit seinen engen, gleichaltrigen Freunden, dem Dichter Hans Christian Andersen und dem Komponisten Johan Peter Emilius Hartmann, arbeitete der humanistisch und...
Das wäre doch eine hübsche Idee: Wir behaupten, der Tanz gehört dem Zuschauer. Und weil er ihn nicht einfach aus dem Theater mit nach Hause nehmen kann, kann er ihn sich als Tanzdokumentation dauerhaft habhaft machen. So, wie ein Poster zwar keine Gemälde ersetzt. Aber immerhin. Das Video oder die DVD erhält er gegen eine kleine Gebühr. Versteht sich.
Wollte man...
