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Als Tänzerin verabschiedet, als Mitglied ins Board of Trustees aufgenommen: In dieser Funktion bleibt Misty Copeland, erste Schwarze Principal des American Ballet Theatre, ihrer Compagnie erhalten; zudem wird sie ein Festival am Joyce Theatre in New York kuratieren.
Der Heinz-Bosl-Preis 2025 ging an den Tänzer und Choreografen Simon Adamson-De Luca, Ex-Mitglied des Bayerischen Junior Ballett und jetzt an den Grands Ballets Canadiens engagiert.
Ivan Alboresi übernimmt zur Saison 2026/27 die Ballettdirektion am Landestheater Detmold.
Der Choreograf Alexander Ekman wird das Label «Ekman Studio» gründen.
Der mit 30 000 Franken dotierte «Performancepreis Schweiz 2025» ging je hälftig an Lisa Laurent für die Performance «the wizard is not real» und Ernestyna Orlowska für «Leader», die auch den Publikumspreis holte.
«Langes Wochenende», eine Produktion von Elsa Artmann/Sanfte Arbeit, koproduziert von der Tanz-Faktur Köln, holte den «Kölner Tanztheaterpreis».
Londons Tanzhaus Sadler’s Wells hat «Five Dances» angeschoben, ein Festival, das 2027 stattfinden und von fünf Choreograf*innen bestückt werden soll: Chandenie Gobardhan, Liam Francis, Malcolm Sutherland, Ray Young und Simeon ...
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Tanz Januar 2026
Rubrik: Sidestep, Seite 20
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Das Leben ist ein ruhiger Fluss, der die Menschen mit sich trägt. Im Strom der reduzierten Klänge von Simeon ten Holt (1923 – 2012) agieren 13 Männer und Frauen in Alltagskleidung im Kleinen Haus des Staatstheaters Wiesbaden streng beherrscht. Nur ein Wippen in den Beinen, ein Nicken des Kopfes, ein Kippen des Rumpfes. Im Hintergrund der Bühne gestalten zwei...
Wer Dessau sagt, meint Bauhaus – insofern kein Wunder, dass sich auch das Ballett des Anhaltischen Theaters an den Hundertjahrfeiern beteiligt, die noch 2026 an die Umsiedlung der ursprünglich in Weimar ansässigen Design-Schule erinnern. Freilich lässt sich aus diesem Anlass und allemal angesichts der gegenwärtigen Politverwerfungen nicht irgendein Spektakel auf...
Sie könnte eine Schwester der Gebrüder Grimm sein. Bridget Breiners Lust am Fabulieren ist in jeder Szene ihrer «Dornröschen»-Neufassung zu spüren. Eine zeitgemäße, märchenhafte Parodie hat die Chefchoreografin für ihr Ballett am Rhein kreiert. So darf der Prinz das schöne Kind nicht wachküssen – es wäre ein Übergriff.
Zu Beginn sitzt ein Junge im Schneidersitz vor...
