Ausstellungen 1/26
URBAN STOMP
Aktuell wird viel übers Stadtbild geredet, und darüber, dass da Probleme existieren würden. Was aber niemand beschreibt: Was macht eigentlich das Stadtbild aus? Gerade im großstädtischen, urbanen Sinne? Eine Antwort ist: Im Stadtbild wird getanzt, und zwar schon seit Jahrhunderten. Das Museum of the City of New York zeichnet in der Ausstellung «Urban Stomp: Dreams and Defiance on the Dance Floor» die Entwicklung des großstädtischen Tanzes während der vergangenen 200 Jahre nach, von Ballrooms und Bars des 19.
Jahrhunderts über privaten Tanz und Tanz im öffentlichen Raum bis zur Clubkultur der Gegenwart, in Stilen wie Charleston, Polka, Salsa, Hip-Hop oder Vogue, und weil die Großstadt ein Ort der Vielfalt ist, finden auch jüdische Tanztraditionen oder indigene Tänze hier ihren Platz. Wahrlich: kein problematisches Stadtbild. Bis 22. Februar; www.mcny.org
Amsterdam, Stedelijk Museum, www.stedelijk.nl
«Erwin Olaf – Freedom» (tanz 12/25). Bis 1. März
Berlin, Gropius Bau, www.berlinerfestspiele.de
«I’m Nor Here Forrrrr ...», die bisher größte Einzelausstellung der Künstlerin und Choreografin Ligia Lewis. Bis 18. Januar
Berlin, Akademie der Künste, Pariser Platz, www.adk. ...
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Tanz Januar 2026
Rubrik: Kalender, Seite 48
von
Das Leben ist ein ruhiger Fluss, der die Menschen mit sich trägt. Im Strom der reduzierten Klänge von Simeon ten Holt (1923 – 2012) agieren 13 Männer und Frauen in Alltagskleidung im Kleinen Haus des Staatstheaters Wiesbaden streng beherrscht. Nur ein Wippen in den Beinen, ein Nicken des Kopfes, ein Kippen des Rumpfes. Im Hintergrund der Bühne gestalten zwei...
Igor Strawinskys Tanzkantate «Les Noces» mit ihrer archaischen Urgewalt ist der Ausgangspunkt von Angelin Preljocajs gleichnamiger Choreografie von 1989, die eine russische Bauernhochzeit neu deutet als Inbesitznahme der Frau durch Zwangsverheiratung. Die Energie der perkussiv hämmernden Musik pulsiert durch die Körper und die weiten, raumgreifenden Bewegungen der...
Notiert
Als Tänzerin verabschiedet, als Mitglied ins Board of Trustees aufgenommen: In dieser Funktion bleibt Misty Copeland, erste Schwarze Principal des American Ballet Theatre, ihrer Compagnie erhalten; zudem wird sie ein Festival am Joyce Theatre in New York kuratieren.
Der Heinz-Bosl-Preis 2025 ging an den Tänzer und Choreografen Simon Adamson-De Luca,...
