Newcomer*in: Benze C. Werner

Tanz - Logo

22. April, 11:05 Uhr, Sprachnachricht von Benze C. Werner: «Hallo, what the fuck – heute Nacht aufgewacht und mich gefragt, was ich da gestern im Interview gesagt habe: Was an meinen Stücken queer ist? ‹Nothing is queer!› Ähm. Ich revidiere ein paar meiner Aussagen. Ok, just my morning thoughts.

»

Am Vortag, auf einer Parkbank in Köln – Frage: «Denkst du, Leute, die nichts mit Tanz zu tun haben, kommen wegen der Queerness in deine Stücke?» Antwort: «Ich fände es ein wenig platt zu sagen, es ginge nur um Queerness, denn es geht mir in meinen Stücken – as simple as it can be – um … emotions and how to get the emotions out of your fucking body during I invite other people to connect.»

Benze C. Werner, Choreograf*in & Performer*in, verhandelt in den eigenen Arbeiten queere Verwandtschaften, Intimität und Politiken der Lust. Im Zentrum steht dabei ein Interesse an bewegungsbasierten Live-Performances mit einer starken Verbindung zu Musik und Sound. Die choreografische Handschrift ist geprägt von Prinzipien des Line Dance: ein Score aus wiederkehrenden Schritten, dem die Performer*innen ihren eigenen «spice» hinzufügen können – eine Praxis, in der sich trotz Restriktion eine spezifische ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Juni 2026
Rubrik: Side step, Seite 20
von Thaddäus Maria Jungmann

Weitere Beiträge
Vorschau 6/26

Archivalien
Susanne Foellmer hat zum 1. April die Leitung des Deutschen Tanzarchivs Köln übernommen – ein enorm anspruchsvoller Job. Für den die Theaterwissenschaftlerin, die zuletzt an der Coventry University tätig war, bestens präpariert ist. Ein Vollprofi im Profil

Ted Brandsen
Neustart? Oder Abschied? Beides zugleich. Ted Brandsen, Künstlerischer Leiter von Het...

Omar Rajeh, Mia Habis «Dance People»

Und dann tanzen alle. «Dance People», das neue Stück von Omar Rajeh und Mia Habis (hier gesehen bei der Eröffnung des «Kunstfests Weimar» als Deutschlandpremiere), ist als interaktive Tanzperformance angekündigt. Wenn dann auf halber Zeitstrecke über hundert Menschen auf einer zuvor mit rotem Klebeband hergestellten Quadratfläche tanzen, wird aus der Ankündigung...

Trio statt solo

Franz Kafka ist allgegenwärtig, besonders in seiner Geburtsstadt Prag. Geführte Touren zu den verschiedenen Schauplätzen, die im Leben des Schriftstellers eine Rolle spielten, sind an der Tagesordnung. Vom Lesezeichen bis zum Kühlschrank-Magneten handelt jedes Souvenirgeschäft mit Kafka-Devotionalien. Und so verwundert es nicht, dass Tschechien ganz aktuell auch...