Newcomer*in: Benze C. Werner
22. April, 11:05 Uhr, Sprachnachricht von Benze C. Werner: «Hallo, what the fuck – heute Nacht aufgewacht und mich gefragt, was ich da gestern im Interview gesagt habe: Was an meinen Stücken queer ist? ‹Nothing is queer!› Ähm. Ich revidiere ein paar meiner Aussagen. Ok, just my morning thoughts.
»
Am Vortag, auf einer Parkbank in Köln – Frage: «Denkst du, Leute, die nichts mit Tanz zu tun haben, kommen wegen der Queerness in deine Stücke?» Antwort: «Ich fände es ein wenig platt zu sagen, es ginge nur um Queerness, denn es geht mir in meinen Stücken – as simple as it can be – um … emotions and how to get the emotions out of your fucking body during I invite other people to connect.»
Benze C. Werner, Choreograf*in & Performer*in, verhandelt in den eigenen Arbeiten queere Verwandtschaften, Intimität und Politiken der Lust. Im Zentrum steht dabei ein Interesse an bewegungsbasierten Live-Performances mit einer starken Verbindung zu Musik und Sound. Die choreografische Handschrift ist geprägt von Prinzipien des Line Dance: ein Score aus wiederkehrenden Schritten, dem die Performer*innen ihren eigenen «spice» hinzufügen können – eine Praxis, in der sich trotz Restriktion eine spezifische ...
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Tanz Juni 2026
Rubrik: Side step, Seite 20
von Thaddäus Maria Jungmann
Amsterdam, Den Haag
FESTIVAL & NDT-PREMIERE
Das 1947 gegründete «Holland Festival» ist das größte, älteste und vor allem auch diverseste Festival der Niederlande. Alljährlich sind hier klassische wie zeitgenössische Gastspiele aus den Bereichen Musik, Theater, Film und natürlich auch Tanz zu sehen. Dieses Jahr unter anderem: «Masters of Movement» mit Het Nationale...
Der Tanz in Hagens Stadttheater traut sich was. In seiner Hingabe ans Zeitgenössische streckt er sich nicht nach dem Triumph von Virtuosität oder wiedererkannter Story, sondern macht sich lang, weit und spiralig, hin zum Einssein mit dem Bewegen, dem Veränderlich- und Mit-Anderen-Sein.
Taulant Shehu aus Albanien tanzte bis 2025 im Hessischen Staatsballett; in...
Wir treffen uns im Café des C/O Berlin, Ausstellungshaus für Fotografie. Schon zur Begrüßung strahlt Zarina Stahnke: «Das passt super, ich liebe Fotografie!» Und sofort sind wir mittendrin, erkunden die vielen Facetten der Tänzerin. Seit Juli 2025 hat sie Gelegenheit, diese aufzufächern. Gemessen an der Energie, die Stahnke beim Treffen versprüht, scheint sie in...
