Highlights 6/26
Amsterdam, Den Haag
FESTIVAL & NDT-PREMIERE
Das 1947 gegründete «Holland Festival» ist das größte, älteste und vor allem auch diverseste Festival der Niederlande. Alljährlich sind hier klassische wie zeitgenössische Gastspiele aus den Bereichen Musik, Theater, Film und natürlich auch Tanz zu sehen.
Dieses Jahr unter anderem: «Masters of Movement» mit Het Nationale Ballet und Choreografien von David Dawson, Krzysztof Pastor und Alexei Ratmansky, dazu Damien Jalets «Mirage» (tanz 6/25) vom Grand Théâtre de Genève und Ana Pis «Atomic Joy». Und weil die Niederlande klein sind, kann man auch gleich noch einen Abstecher nach Den Haag machen: Beim NDT 1 kommt Ohad Naharins «Zō» als Übernahme von Batsheva ins Repertoire,
ab 11. Juni, www.ndt.nl; «Holland Festival», vom 3. bis 28. Juni; www.hollandfestival.nl
Großbritannien
THIS IS RAMBERT
Herzlichen Glückwunsch: 1926 gründete Dame Marie Rambert (1888 – 1982) die Rambert Dance Company, die sich in den vergangenen 100 Jahren zum bedeutendsten zeitgenössischen Tanzensemble des Vereinigten Königreichs entwickelte. Das Jubiläum wird gebührend gefeiert, mit der selbstbewusst «This is Rambert» betitelten Präsentation, die zwei wichtige Stücke ...
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Tanz Juni 2026
Rubrik: Kalender, Seite 40
von
Seit sage und schreibe knapp zehn Jahren harrt das Staatstheater Augsburg schon in Interimsspielstätten aus. Die Hauptbühne logiert im Martini-Park, einem Mix aus Neubaugebiet und alter Industriesubstanz, inzwischen kulturell genutzt. Allein das ist eine bewundernswerte Leistung, für die man die 18 Tänzer*innen des Ensembles und ihren Direktor Ricardo Fernando...
MARTHA GRAHAM
New York war ihre Stadt, aber Furore machte Martha Graham (1894 – 1991) vor allem mit Werken, die eine Art Zivilisationsarchäologie betrieben: «Appalachian Spring» (1944) oder «Cave of the Heart» (1946) prägten das Antlitz der Tanzmoderne. Ihre Company, die dieses Jahr den 100. Geburtstag feiert (tanz 5/26), wird nun zusammen mit der Gründerin unter...
Das könnte gründlich schiefgehen: Tänzer*innen in Nahaufnahme, im wahrsten Sinn des Wortes. Denn das Theater Greifswald zählt zu den Häusern, die sich in eine Großbaustelle verwandelt haben. Also findet der Spielbetrieb im Kaisersaal der Stadthalle gleich nebenan statt – kein Orchestergraben, sondern Publikum und Protagonist*innen auf Tuchfühlung. Was fürs Ballett...
