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Newcomer: Paula Rosolen – Warum Sergei Polunin das Royal Ballet verließ – Wegen Kritik gefeuert: die Scala-Tänzerin Mariafrancesca Garritano – Ein Jahr nach Fukushima: Romeo Castellucci in Japan – Abschied von Rudi van Dantzig.

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paula rosolen
«Jetzt bin ich frei», sagt Paula Rosolen beim Gespräch im Café nah dem Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm. Dort probte sie drei Wochen lang ihr neues Stück, «Piano Men». Frei, das ist toll und verheißungsvoll: außerhalb von Institutionen und Ausbildung zu arbeiten. Gleichzeitig hat sie Bammel davor: sich selbst um Fördergelder und Auftrittsmöglichkeiten kümmern zu müssen.

Ihr Deutsch ist sehr gut geworden («Spielstättenbescheinigung»), und sie hat endlich ein Visum.

Aus Patagonien stammend, Jahrgang 1983, war sie froh, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt zum Tanzstudium zugelassen zu werden. Aber die Argentinierin war nicht immer glücklich, wollte gern auch Deutsch und Kunstgeschichte lernen, intellektuell gefordert sein und war abends nach dem Training doch zu kaputt. 2007 schloss sie ein Praktikum bei der Forsythe Company an und fuhr zu ein paar Auditions. Da war nichts dabei. «Ich wollte nicht egal was tanzen.» Sie fand keinen Choreografen, der sie genügend interessierte, «und ich hatte nicht das Geld für mehr und längere Reisen». So folgte der zweijährige Master für Choreografie und Performance in Gießen und nun ein ...

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Tanz März 2012
Rubrik: persönlich, Seite 28
von

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