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Berliner Szene
PRÄSENTATION TANZARCHIV
Berlin mag sich manchmal zu wichtig nehmen, aber ein Hotspot des Tanzes ist es seit vielen Jahrzehnten. Entsprechend viel Erinnerungsmaterial ist aufgelaufen, was die Frage aufwirft: Wohin damit und wie ordnen, einordnen und bewahren? Zumal ja nicht alles mit Händen zu greifen ist, manches wird über die künstlerische Praxis vererbt und ererbt.

Inzwischen wurde der tatsächliche Bedarf über eine Künstler*innenumfrage ermittelt und eine exemplarische Bestandsanalyse vorgenommen, um das Projekt «TanzΔrchiv Berlin» sinnvoll aufzugleisen. Es folgte ein Weiterentwicklungsprozess, dessen Ergebnisse am 18. Februar auf dem Symposium «Sensing the Archive/s / Sketching the Archive/s» im Berliner Kunstquartier Bethanien präsentiert werden. Von 11 Uhr bis 21 Uhr ist dafür das Studio 1 reserviert, Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung ASAP unter tanzarchiv@tanzbuero-berlin.de

Preisträgerin
JENNIE BOULTBEE
Sie habe eine Einladung für die Vergabe der Folkwang-Preise erhalten, ohne zu wissen, warum. Erst später erfuhr Jennie Boultbee, dass sie selbst den «Tanzpreis der Josef und Else Classen Stiftung» erhält.

Die britische Tänzerin hat gerade Ende 2021 ...

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Tanz Februar 2022
Rubrik: Praxis, Seite 57
von

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Die Vergessene

«Mein Tanz ist nicht Ausdruckstanz. Ich stelle weder Gestalten dar, noch deute oder veranschauliche ich emotionale Vorgänge oder stoffliche Inhalte. Meine Tänze sind in bestimmte Ordnung gebrachte Bewegungsgebilde, die ihre eigene Realität haben und dem Zuschauer als dynamisch optisches Bild zufließen sollen. Ich will, dass die Struktur meiner Tänze mit der...

Buch, CD, DVD 2/22

CD des Monats
20TH CENTURY FOXTROTS3 
Irgendwann gab es auch in Osteuropa kein Halten mehr. Längst hatte die amerikanische Tanzmusik Paris und London erobert, auch in Deutschland waren Charleston, Shimmy, Foxtrott oder One- und Two-Step en vogue, als die Unterhaltungswelle auf das sowjetische Russland und die Ukraine überschwappte. «Hot Jazz vor dem Kalten Krieg»...

Christos Papadopoulos «Larsen C»

Das Eisfeld Larsen C in der Antarktis geriet weltweit in die Schlagzeilen, als sich dort 2017 ein gigantischer Eisberg abspaltete. Das spektakuläre, lautstarke «Kalben» ließ vergessen, dass Schelfeis in der Regel aus scheinbar unbewohnten und unbewegten Landschaften besteht. Der Titel des neuesten Stücks von Christos Papadopoulos ist dieser weißen Wüste entlehnt...