lausanne: philippe saire...

Tanz - Logo

...beendet im November in Lausanne seine Trilogie, die 2006 mit «Est-ce que je peux attirer votre attention sur la brièveté de la vie?» begann. Ihr Mittelstück fand sie 2008 mit der Aufforderung «Il faut que je m’absente». Beendet wird sie jetzt mit «Je veux bien vous croire» und nicht etwa, wie wir in tanz 4/10 schrieben, mit «Lonesome Cowboy». Wir dachten dies wohl deshalb, weil alles in Las Vegas begann. Hier entdeckte Saire, wie die Welt im Glück verschwand und die Illusion triumphierte. Premiere des finalen Stücks ist am 23.

November im Théâtre Sévelin, die gesamte Trilogie tritt ebendort am 10., 11. Dezember zusammen.

philippesaire.ch

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz November 2010
Rubrik: tanz im november, Seite 33
von Thomas Hahn

Vergriffen
Weitere Beiträge
maos letzter tänzer

Es ist die Chance seines Lebens: Im Winter 1971/72 suchen Kulturfunktionäre in ganz China nach biegsamen, dehnbaren Kinderkörpern, die sich für den Drill in der staatlichen Tanz­akademie eignen würden, um eine neue Garde von Balletttänzern im Reich der Mitte zu formen. Und um eine Vision von Maos Frau Realität werden zu lassen.

Der zehnjährige Cunxin weiß zwar...

freiburg: joachim schlömer «engel der verzweiflung»

«Angelus Novus» hat Paul Klee sein Aquarell genannt, das 1920 in Weimar entstand. Bis zu seinem selbst gewählten Tod hat es Walter Benjamin begleitet, der das Bild in seinem Buch «Über den Begriff der Geschichte» so beschreibt: «Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muß so aussehen. Er hat...

im kino: eine flexible frau

Es ist kein Tanzfilm, es ist der unaufhaltsame Fall der Greta M. Die arbeits­lose Architektin in der Berliner Townhouse-Hölle aus wohl versorgten Hinzuverdienerinnen mit alarmgesicher-
ten Kinderwagenabstellplätzen wird nie wieder ihren Beruf ergreifen. Man braucht sie so wenig wie eine gelernte Ökonomin des Marxismus, die als Striptease-Tänzerin in Wien überlebt....