Kritikerumfrage - Jahrbuch 2020
1. Aufführung des Jahres / Production of the Year
2. Choreograf/in des Jahres / Choreographer of the Year
3. Tänzerin des Jahres / Female Dancer of the Year
4. Tänzer des Jahres / Male Dancer of the Year
5. Kompanie des Jahres / Company of the Year
6. Erfreulich war ... / Positive development
7. Ärgerlich war ... / Negative development
Andrea Amort, Wien, freie Autorin
1.
»A Quiet Evening of Dance» von William Forsythe: «You need the foundation in order to innovate!». Erfahrung und kritische Zeitgenossenschaft herausragend umgesetzt
2. William Forsythe
3. Das Zwillingspaar Kristina und Sadé Alleyne (London) in «A Night’s Game» bei «ImPulsTanz» im August 2019
4. Nelson Earl, stellvertretend für die alerte Herren-Crew des Ballet Rambert, in der rework choreography der Produktion «Enter Achilles» von Lloyd Newson am Festspielhaus St. Pölten
5. Ballet BC Vancouver wegen seiner hinreißenden, zeitgenössischen Vielfalt und klugen Spielplangestaltung, eben noch unter Emily Molnar, die nun das Nederlands Dans Theater leitet
6. ... dass die Wiener Antipodinnen Doris Uhlich, die Humanistin, und Florentina Holzinger, die «Schmerztheatermacherin», unbeirrt ihre Wege in die ...
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Tanz Jahrbuch 2020
Rubrik: Die Saison 2019/20: The winners are ..., Seite 128
von Red.
Ich befinde mich derzeit in einer Art Zwischenwelt. In meinem unmittelbaren Umfeld war nichts, was ich als katastrophal empfunden hätte. In dem Künstlerumfeld sind alle Überlebenskünstler und prekäre Situationen gewohnt. So was wie bankrott gibt’s da nicht. Man hatte immer genau genug zum Überleben, und jetzt gerade überlebe ich auch. Es fühlt sich noch nicht an...
Die Zeit der Selbstisolation ist so gut wie vorbei, und wir können zurückblicken und analysieren, was uns da eigentlich widerfahren ist. In einem Wimpernschlag wurden die Pläne unserer auf Tage und Jahre hinaus durchgetakteten, hochtechnologisierten modernen Welt durchkreuzt. Prozesse wurden gestoppt. Wir fanden uns allein, zurückgeworfen auf unsere Gedanken, in...
Überall sind Klagen zu vernehmen, dass in der Öffentlichkeit nicht genug über Kultur geredet wird. Dass der oberste Kassenwart nicht ein paar Milliarden auf den Tisch haut und behauptet: Ein Euro (Kultursubvention) bringt vier zurück. In dieser Simplizität stand es in der «FAZ», die ich immer noch für ein seriöses Blatt halte. Im Ernst: Haben Sie schon jemanden...
