kompendium: balanchine, cunningham, forsythe
Ein kühner Entschluss: Elisa Guzzo Vaccarino hat ein Buch über George Balanchine, Merce Cunningham und William Forsythe geschrieben. Eine Abhandlung über jeden Einzelnen dieser drei Großmeister der Choreografie zu verfassen, wäre allein schon eine große Herausforderung.
Umso ambitionierter ist das Unterfangen der italienischen Tanzkritikerin und Publizistin, die jeweiligen Poetiken der drei wegweisenden Tanzschöpfer zusammenzuspannen und – der Titel des Buches, «La danza d’arte», deutet es bereits an – mit Blick auf die Entwicklung hin zu einer reinen, formalistischen Tanzkunst einen gemeinsamen künstlerischen Nenner zu identifizieren.
In drei monografischen Abschnitten zeichnet die Autorin jeweils die kreative Entwicklung nach, indem sie einige Schlüsselwerke der Choreografen einer sorgfältigen Untersuchung unterzieht. Dabei stellt Vaccarino he-raus, welche Einflüsse auf das Schaffen der Choreografen einwirkten und wie sie umgekehrt ihr jeweiliges soziales und künstlerisches Umfeld veränderten. Auch die wechselseitigen Einflüsse vor allem zwischen Balanchine und Cunningham, sowie deren Bedeutung für die frühen choreografischen Arbeiten Forsythes, erläutert Vaccarino sachkundig und ...
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Tanz Juni 2015
Rubrik: medien, Seite 63
von Silvia Poletti
Ihr Tanz ist Arbeit, stemmt sich gegen Widerstände und fliegt spielerisch leicht davon. Antje Velsinger, die am K3-Zentrum für Choreografie in Hamburg zuletzt ihr Stück «Haus, kein Haus» zur Uraufführung brachte, erkundet den Tanz in allen erdenklichen Dimensionen. «Ich sehe Bewegung nie isoliert, der Körper steht immer in Relation zu etwas anderem.»
Die...
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