John Neumeiers Tanzsammlung
John Neumeiers Tanzsammlung ist für Hamburg gesichert: Nach jahrelanger Suche wurde ein stattliches Domizil für das Museumsinstitut gefunden. Es ist eine zentral, in erstklassigem Viertel nahe der Universität gelegene Stadtvilla in der Heimhuderstrasse 71. Neumeier, das Denkmalschutzamt und die Kulturbehörde haben sich über die Immobilie geeinigt. Bisher wurde das Gebäude im Besitz der Hansestadt vom Institut für Seerecht und Seehandelsrecht der Universität genutzt.
Der Kauf des Hauses für 1,2 Millionen Euro ist so gut wie gesichert, die Konzeption und Berechnungen zur Finanzierung des Betriebs sind allerdings noch nicht abgeschlossen. Hamburgs Ballett-Intendant – er hat eben seinen Vertrag bis 2011 mit Option auf weitere fünf Jahre verlängert – hat sich für seine Schenkung lebenslanges Wohnrecht ausbedungen. Er wird im ersten Stock des Hauses logieren. Im Erdgeschoss und Keller werden Arbeitsräume, Bibliothek und Sammlung mit Kunstobjekten, Gemälden, historischen Stichen und Zeichnungen eingerichtet. Auch ein Shop des Hamburg Ballett ist geplant. Der Eröffnungstermin für das Museumsinstitut steht noch nicht fest, doch Umbau und Sanierung des Hauses sollen nach dem Willen der ...
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Birgit Keil, die seit 1997 die Akademie des Tanzes (AdT) an der Mannheimer Musikhochschule leitet, sprüht vor Enthusiasmus. «Ich freue mich jeden Tag, dass ich hierher kommen darf». Die ehemalige Starsolistin des Stuttgarter Balletts tut alles, damit in der bereits 1762 als «Académie de Danse» gegründeten Schule eine Atmosphäre herrscht wie einst beim Stuttgarter...
Mit «Das Haus der Bernarda Alba» stellte sich die neue Leiterin der Sparte Tanz am Staatstheater Darmstadt, Mei Hong Lin, einem ausgehungerten Publikum vor, das sich zuletzt mit Birgitta Trommlers zuweilen plattem Tanztheater vom Tanz abgewandt hatte. Dankbar und mit viel Beifall nahm es Mei Hong Lins kreuzbrave, aber solide Umsetzung von Federico García Lorcas...
Schau, was kommt von draußen rein? Es ist nicht das feine Liebchen, auch wenn es sich zuweilen durchaus fein und lieblich gebärdet. Es ist auch nicht der Nikolaus, trotz der dicken Mäntel und der wuchtigen Schritte. Bunte Gestalten sind es, die zum Fenster einsteigen oder aus Schlafsäcken kriechen und gern Lenny Kravitz hören, denen aber auch Franz Schuberts...
