Freie Szene, freier Eintritt
Bezahlt wird mit herzlichem Applaus, klarer Kritik oder eben doch mit harten Euros. Jeder Zuschauer gibt, was er kann und mag. Die eine verschafft sich mit einem eigenen Solotänzchen den Eintritt zu den Vorstellungen des traditionellen Bremer Festivals «Theater für alle», der andere mit noch warmem Schokoladenkuchen. Auf den zwei Bühnen des neuen Künstlerhauses Schwankhalle, der umgebauten ehemaligen Remmer-Brauerei, präsentieren das Junge Theater Bremen und das steptext dance project Gastspiele, Previews, Try outs und Uraufführungen.
Das «Tanzfenster»-Programm organisieren Carlotta Glogowic und Günther Grollitsch, der gemeinam mit dem Choreografen und Tänzer Helge Letonja steptext leitet. An ersten Doppelabenden präsentiert sich junges Tanztheater in der angesagtesten Location in der Hansestadt, weil sie die Proben-, Produktions- und Spielstätte bietet, um sich auszuprobieren und interdisziplinär zu experimentieren.
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Ich stehe im Supermarkt, an der Kasse. Die Frau vor mir hat ein blaues Auge, der Mann hinter mir riecht nach Urin. Ihm fällt sein Kleingeld auf den Boden, ich hebe es auf und gebe es ihm. Vor ein paar Tagen stand ich auch hier. Da waren zwei Männer hinter mir, mit einem Mädchen, das war vielleicht vier. Sie kauften zwei Flaschen Wodka und ein Glas Nutella, und die...
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