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Tanz für junges Publikum, Lecture Performances und Selbstentäußerungen: Falk Schreiber pendelt zwischen Ästhetiken und Spielorten

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Eine Spielshow. Vier Kandidat*innen treten gegeneinander an, Superheroes mit Kräften, die freilich ein bisschen unpraktisch für die Konkurrenzsituation sind, Zungenbrechermeisterschaft beispielsweise. Obwohl: Man weiß nicht, wofür es gut is’. Regina Rossi, Hamburger Theatermacherin im Grenzbereich zwischen Tanz, Virtualität und jungem Publikum, zeigt «Du bist dran!» im theater junge generation.

Anand Dhanakoti, Guy Marsan, Larissa Potapov und Nora Elberfeld kämpfen da gegen- und miteinander, meist in Ballsportdisziplinen, bei denen die Regeln allerdings diskutabel sind beziehungsweise immer wieder umgeschmissen werden. Außerdem spielt das Publikum mit (wodurch der Autor dieses Textes sein Volleyball-Schulsporttrauma überwinden konnte, Danke dafür). Es ist schweißtreibend, es ist auch spannend, und dass das scheinbar wenig mit Tanz zu tun hat, hinterfragt man erst mal nicht.

Spiel im Spiel
Weil nämlich Rossis Tanzverständnis sich hier ganz aufs Sportive konzentriert. Bei «Du bist dran!» wollen vier Performer*innen gewinnen, und um das zu erreichen, setzen sie ihre Körper ein. Dass sie das mit tänzerischen Mitteln machen, wird erst gegen Ende deutlich, als die Show in ein Wetttanzen ...

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Tanz Mai 2026
Rubrik: Tanzplattform, Seite 54
von Falk Schreiber

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