Highlights 1/22
Den Haag; online
MIST Zwei Spielzeiten hintereinander musste das Debüt des Choreografen Damien Jalet mit den Tänzer*innen des NDT1 wg. Corona ausfallen. Die Lage hat sich leider nicht geändert, sodass Jalets Kreation «Mist» nun über die Leinwand bzw. den Bildschirm flimmern wird – als Filmversion des iranischen Regisseurs Rahi Rezvani mit reichlich Bühnennebel aus dem Danstheaterzaal des Kulturzentrums Amare in Den Haag, vom 6. bis zum 8. Januar im digitalen Theater;
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Paris
ROMÉO ET JULIETTE Eine Rückkehr und ein Neuanfang: Benjamin Millepied, Ex-Direktor des Pariser Opernballetts, besucht die französische Kapitale, aber mit seinem eigenen L.A. Dance Project und einer wagemutigen Produktion. «Roméo et Juliette» zieht Tanz und Film zusammen, verlegt das Geschehen ins Los Angeles unserer Tage – eine Optik, die Prokofjews hochemotionale Partitur aufraut. Die hybride Inszenierung gastiert in La Seine Musicale vom 13. bis zum 22. Januar; wwwlaseinemusicale.com
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HÖREN & SEHEN Was Multimedia angeht, ist www.operadeparis gut bestückt. Jetzt gibt es zu jeder Neuinszenierung einen Podcast mit Hintergrundinformationen, aktuell zu «Ashton/Eyal/Nijinsky», das bis 2. Januar im ...
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Tanz Januar 2022
Rubrik: Kalender, Seite 30
von
Dem Ballettklassiker «La Fille mal gardée» kann man beim besten Willen keine tiefere Bedeutung nachsagen. Das älteste Handlungsballett, das bis heute in unterschiedlichen Versionen aufgeführt wird, ist rein komödiantischer Stoff. Obwohl im Revolutionsjahr 1789 uraufgeführt, hat das Libretto nichts Revolutionäres an sich, sieht man mal davon ab, dass das auftretende...
Das Schönste sind ihre Hände. Eine Ballerina mit hölzernen Händen könne man vergessen, hat Mikhail Baryshnikov sinngemäß einmal gesagt. Madison Youngs Hände, klein und schmal, aber beherrschen die perfekte Neigung im Handgelenk, bewegt wie durch einen Lufthauch. Sie sind das blütenförmige Ende eines sacht gewinkelten, schlanken Arms. In solch beredten Händen fließt...
CD des Monats
THE PROUST ALBUM
Reynaldo Hahn macht den Anfang, ein Komponist, den heutzutage kaum noch jemand kennt. Und doch spielt der Sohn eines Hamburger Juden insofern eine durchaus bemerkenswerte Rolle in der Ballettgeschichte, als ihn Serge Diaghilew 1911 mit «Le Dieu bleu» betraute, einer Zusammenarbeit mit Jean Cocteau. Shani Diluka ruft Hahn ins...
