Eric Gauthier
Lieder für den Morgen danach, alles klar. Bluesig, leise, Pausen für bedächtige Züge an der ersten Zigarette. Bei jeder zu schnellen Bewegung jault der Kater in den schwarzen Kaffee. Gedächtnislücken und Augenringe am sehr späten Vormittag. Die vage Erinnerung an diese Blondine und ihr Grinsen, als ihr Schrank dich vom Barhocker gepustet hat. Halt dich an deine Gitarre, du ... Mit so was kennen Rockstars in der Provinz sich aus. Erst Gras, Bier, und die Chicks sind so frei; am nächsten Tag «please don’t hang around out of pity for me». Schade um die Nacht.
Lieb gewonnene Klischees. Lässt sich die Abbey Road damit pflastern, von den Beatles bis zum Britpop. Eric Gauthier lacht darüber. «Can’t do it», für ihn keine Ausschweifungen. Die meiste Zeit seiner Musikerkarriere musste er morgens zum Tanztraining. Wenn die anderen Nachtschattengewächse vorsichtig in die Küche torkelten, stand er schon an der Stange. Wach oder nicht, Noblesse oblige. Zwölf Jahre lang war der Frankokanadier beim Stuttgarter Ballett engagiert, seit 2002 Solist – genau die Zeit, die er brauchte, um als Frontman von Royaltease zum Mädchenschwarm der regionalen Clubszene zu werden. Mit Songs wie diesem: «Take a ...
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Madonna ist eine Tänzerin. Der Tanz, den sie bei einem Schwulen in ihrem Heimatstaat Michigan lernte, war ihre Fluchtroute aus den Konventionen der Religion und der bürgerlichen Gesellschaft. Die ersten Kämpfe, die ich ihretwegen ausfocht, drehten sich um die Frage, ob sie eine gute oder einfach nur gut dressierte Tänzerin sei. In dem Maß, wie sie im Lauf der Jahre...
«Warnung vor dem Hund». Das steht auf dem ältesten erhaltenen Warnschild der Welt. Überlebt hat es unter der Lava von Pompeji. Der Hund, nun, das ist wohl der Bürger selbst, schaut man auf die Bühne der beiden Duisburger Choreografen Avi Kaiser und Sergio Antonino.
Um ein Picknick-Tuch auf einer Bühnenwiese aus dem Video von Dimitrios Tsantidis singen und träumen...
Im Jahr 1961 fragte Maurice Béjart den Pianisten Fernand Schirren, ob er als Perkussionist bei seinem Ballett «Les quatre fils Aymon» mitarbeiten wolle. Schirren verdiente damals seinen Lebensunterhalt als Pianist hauptsächlich mit der Begleitung von Stummfilmen im Filmmuseum Brüssel und mit Auftritten bei live gesendeten Fernsehprogrammen. Nicht ohne Ironie...
