Ein Abend von Spuck, Lee, van Manen

Stuttgart

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Ein Tanz, der aus der Eiseskälte kommt. Wie gefroren wirken die Gestalten, die sich unter die Teppichbahnen schieben: «Schläfer», die sich aus ihrer Haut schälen, um verwandelt über andere Lebewesen herzufallen. «Bakterien», so Christian Spuck in einem Interview, «die plötzlich mutieren, oder Heuschrecken, die unter der Erde hocken und sich unter bestimmten Voraussetzungen zu riesigen Schwärmen formieren.»

Noch rieselt der schwarze Schnee, während sich Katja Wünsche als erste aus ihrer Erstarrung löst.

Von den sirrenden Klängen Martin Donners geweckt, erhebt sich nach und nach das achtköpfige Ensemble vom Boden: ein Insektarium in dunklen Fräcken, wehenden Schößen, grotesken Krägen, überspitzten Hüten und langgezogenen Gliedmaßen, das eher an die Caprichos eines Goya denken lässt als an Terroristen, die auf ihre Stunde warten – wenn schon nicht an Heuschrecken, die überlebensgroße Schatten auf die weißen Kammerwände werfen.

«Sleepers Chamber» nennt der Haus-Choreograf des Stuttgarter Balletts sein Stück, das unglaublich schöne Bilder hat, sich aber im Stimmungshaften erschöpft, anstatt seine Bedrohlichkeit als Bewegung auszuleben. Christian Spuck setzt auf Parallelschwünge. Er ...

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Tanz April 2007
Rubrik: Der Kalender, Seite 42
von Hartmut Regitz

Vergriffen
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Kurt Koegel has taught for festivals, universities and dance companies including Ultima Vez, Rosas, Gallotta Danse, P.A.R.T.S., SNDO, EDDC, SEAD, and the Korean National University of the Arts. In September 2007 he will direct a new Masters Program in Contemporary Dance Pedagogy at the Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main.

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