Die Selbstbehauptung des Körpers
Am Beginn stand kein ästhetisches Programm, sondern der Glaube an die eigene Kraft. Die vier Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff, die sich im Juni 1905 in Dresden zur Künstlergruppe Die Brücke zusammenschließen, wenden sich ausdrücklich an «Schaffende» wie «Genießende», an Künstler wie Betrachter, an eine junge Generation, die sich «Arm- und Lebensfreiheit» gegenüber den Älteren verschaffen will.
Das von den Impressionisten eingefädelte Bündnis zwischen moderner Kunst und gegenwärtigem Leben wird noch enger geknüpft: Kunst als Ausdruck der «Unmittelbarkeit» und «Unverfälschtheit» meint nicht nur eine Befreiung des Sehens, sondern die Versöhnung von Kunst und Leben. Nie war die Verbindung so eng wie in den ersten Jahren der gemeinsamen Arbeit der Brücke-Künstler, den miteinander verbrachten Moritzburger und Fehmarner Sommern. Akt und Landschaft waren die zentralen Motive, in deren Einheit sich die Utopie eines neuen Menschen und eines selbstverständlicheren Umgangs der Geschlechter enthüllt. Eine Idylle, aber keine der Idealisierung, sondern einer neuer Selbstbehauptung kantiger Körper. Schon bald, in den Bildern aus der ...
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James Kudelka, artistic director of the National Ballet of Canada since 1996, stepped down on June 30. His resignation had been announced only six weeks before but senior company officials say Kudelka had been discussing his departure for several months. He was the longest serving artistic director since its founder, Celia Franca, and will retain the title of...
«Number Stations» sind Radiofrequenzen, auf denen per Zahlenreihenübertragung geheime Nachrichten versendet werden. Mossad, CIA, KGB und Stasi arbei(te)ten so. Heißt es. Man weiß es nicht gewiss. Entsprechend vage sind die Botschaften von Charles Linehans Choreografie. Schlimmster Verdacht: Vielleicht gibt es die Botschaften nicht, und alles ist Ablenkung....
Seine erste Liebe gehörte dem Tanz, und «Erste Liebe» hieß nach Tschechow ein Ballett in einem Akt, das Gerald Humel 1965 komponierte. «Schon als Junge», gesteht der «Dramatiker des Klangs» auf seiner Website, «hat mich das Ballett fasziniert» und nennt als Grund, dass seiner Meinung nach die «wichtigste Musik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ......
