Die Palucca Schule
Die Palucca Schule bildet nicht nur angehende Tänzer aus. Unter der Leitung von Jenny Coogan gibt es auch einen weiterführenden Studiengang Choreografie, der sich an bereits praktizierende Tänzer richtet. Im Rahmen eines viersemestrigen Direktstudiums will er in Vorlesungen, Seminaren, praktischen Übungen, künstlerischen Projekten und Exkursionen Studenten ermutigen, «ihre künstlerische Sensibilität und eine unverwechselbare choreografische Sprache zu entwickeln». Was gar nicht so einfach ist, wie die Abschlussveranstaltung im Rahmen der 16. Internationalen Tanzwoche Dresden beweist.
Sechs Choreografie-Kandidaten hatten sich zum Welttag des Tanzes am 29. April im Festspielhaus Hellerau angesagt, aber kaum eine der insgesamt sieben Arbeiten lässt einen «souveränen Umgang mit Raum», eine «hervorragende Musikalität» und ein «außergewöhnliches Potenzial für kreative Gestaltung im Tanz» erkennen – erklärtermaßen Voraussetzungen, um überhaupt zum Studium zugelassen zu werden. Am besten platziert sich noch Yan Kong in «Flug» und «Bruch» auf dem Podest, die wie eine Marionette an den Fäden der Musik Walburga Waldes hängt. «La Reine» von Steffen Fuchs (mit Ariane Thalheim als Königin ...
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Bettina Wagner-Bergelt
als Ballettdramaturgin und Stellvertreterin des Direktors des Bayerischen Staatsballetts sind Sie 2008 die Kuratorin des Münchner Tanzfestivals Dance. In den 1980er Jahren waren Sie selbst maßgeblich an der Entwicklung des Festivals Dance beteiligt. Ist das die Rückkehr? Ich war damals im Münchner Kulturreferat stellvertretende Leiterin der...
Butoh geht es gut, solang er die Abenteurer fasziniert. Joaxhim Manger baute in Afrika Staudämme. Heute schweißt er zwei Pfannen luftdicht zusammen. Dann unter Hochdruck gesetzt, wölben sich die Stahlbehälter gegen die eigene Schweißnaht. Nur Ventil und Düse schauen gefährlich aus den Tellerminen. Manche sind groß wie Lastwagenreifen, andere klein wie ein Wok....
«Welcome to an unforgettable evening of your life.» Angelika Thiele verspricht dem Publikum hüftwackelnd nicht zu viel, denn bevor die eigentliche Show beginnt, gilt es erst mal Abstand gewinnen von einem Theater, wie es für gewöhnlich auch in Osnabrück praktiziert wird. Noch hat man ihren hingehauchten Ratschlag «Don’t take everything too serious» im Ohr, da sieht...
