Die Lehrerin: Angélique Willkie

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Sie sind Performerin, Sängerin, Dramaturgin, Pädagogin und Dozentin an der Concordia University in Montréal, Kanada. Beim Wiener «ImPulsTanz»-Festival werden Sie zwei Workshops leiten: «Voice & Movement» und «No Neutral Canvas: a personal dramaturgy». Was verstehen Sie unter «persönlicher Dramaturgie»? 
Wir sprechen von der Dramaturgie einer Performance als Prozess der Herstellung von Bedeutung. Aber in zeitgenössischen Performances hängt ein Großteil dieser Bedeutung von den Performer*innen und ihrem jeweiligen persönlichen Beitrag ab.

Jede Performerin, jeder Performer tritt in einen Prozess ein, der mit gelebter Erfahrung, mit Geschichte und Geschichten und mit Zukunft aufgeladen ist, die diesen künstlerischen Input prägen. Und hier beginnt das, was ich «persönliche Dramaturgie» nenne.

Sie bewegen sich auf dem Feld des zeitgenössischen Tanzes ebenso wie im Bereich des Zirkus. Was fasziniert Sie an dieser Kombination? 
Ich selbst sitze bei Zirkusveranstaltungen tatsächlich nicht besonders gerne im Publikum! Akrobatische Höchstleistungen interessieren mich nicht wirklich. Als Dramaturgin allerdings bin ich von den Arbeitsbedingungen im Zirkus fasziniert und davon, wie man sie ...

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Tanz Juni 2026
Rubrik: Praxis, Seite 72
von

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Was bewegt ... Kristina Paulin

Ihr Beruf?
Stellvertreterin des Ballettdirektors und Hauschoreografin beim Badischen Staatsballett Karlsruhe.

Ihr Temperament?
Ich bin eine sehr detailorientierte Denkerin, wenn ich kreiere. Ich kann mich stundenlang mit sehr komplexen Details beschäftigen, besonders wenn es um die Darstellung von Figuren und die Handlung geht.

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