Hoffnung

Diesen Sommer veranstaltet Hamburg zum ersten Mal eine «Tanztriennale». Aber was ist das eigentlich? Falk Schreiber sprach mit dem künstlerischen Leitungsteam Monica Gillette und Gwen Hsin-Yi Chang

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Monica Gillette, Gwen Hsin-Yi Chang, welche Idee steckt hinter der «Tanztriennale»?
Monica Gillette: 
Wir machen uns Gedanken darüber, wie wir so viele Menschen wie möglich zusammenbringen können, unterschiedliche Teile des Tanzfeldes und das allgemeine Publikum. Außerdem geht es darum, das Bewusstsein für und die Lust am Tanz zu stärken sowie die Diversität.
Gwen Hsin-Yi Chang: Es ist uns wichtig, Tanz auf unterschiedliche Weise sichtbar zu machen.

Tanz wird nicht nur auf Bühnen und in Theatern präsentiert, es geht uns auch darum, Tanz nach außen zu tragen, Dialog, Reflexion und Verbindungen herzustellen.
Gillette: Ein Begriff, den wir häufig verwenden, ist «Service». Das, was wir anbieten, ist eine qualitative Arbeit, einerseits für das Feld Tanz, andererseits fürs Publikum.

Es ist unüblich, dass sich zwei Personen die künstlerische Leitung einer Institution teilen. Ich gehe davon aus, dass das damit zu tun hat, zwei unterschiedliche Zugänge zum Tanz an Bord zu haben?
Gillette: 
Wir bringen unterschiedliches Handwerkszeug mit, unterschiedliche Erfahrungen. Ich war selbst Profitänzerin, später arbeitete ich als Dramaturgin für verschiedene Choreograf*innen und auch mit ...

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Tanz Juni 2026
Rubrik: Praxis, Seite 66
von

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