Dances of ecstasy
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Ekstase ist schwer angesagt: «Da trat ich aus mir raus», sagen die Tänzer, «geriet in einen flow», das «kann man nicht erklären», es war «wie eine Droge». Alexander Löwen nannte es 1975 in seinem Klassiker «Bioenergetics» «das Vibrieren des Körpers, das es ermöglicht, die unwillkürlichen Bewegungen des Körpers als Ausdruck seines Lebens und dessen Kraft zu erleben...
Es sind deren vier, und wohl deshalb hat sich Ballettchef Frank Andersen als Initiator des NOKO-Koop-Projekts für die dänische Variante einen besonderen Rahmen einfallen lassen: keine x-beliebige Tour d’Horizon, bestückt mit den verschiedensten Arbeiten nordischer Choreografen, sondern ein Abend, der geradezu programmatisch ihre Gegensätzlichkeit wieder relativiert...
«Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar», zitiert das Programmheft einen Kernsatz aus dem Buch «Der kleine Prinz». Nichts dagegen. Aber ein «phantastisches Ballett», das sich seine Geschichte zu eigen macht, will vor allem gesehen werden, und das nicht bloß mit dem Herzen.
Gregor Seyffert muss sich also schon was einfallen lassen, und damit hat er keine Not:...
