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Ekstase ist schwer angesagt: «Da trat ich aus mir raus», sagen die Tänzer, «geriet in einen flow», das «kann man nicht erklären», es war «wie eine Droge». Alexander Löwen nannte es 1975 in seinem Klassiker «Bioenergetics» «das Vibrieren des Körpers, das es ermöglicht, die unwillkürlichen Bewegungen des Körpers als Ausdruck seines Lebens und dessen Kraft zu erleben und zu genießen. Wenn ein Mensch davor Angst hat und meint, er müsse sich jederzeit voll unter Kontrolle haben, verliert er seine Spontaneität und endet als rigide eingebundene Persönlichkeit».
Ekstase ist also wie ein Diktat: du musst jetzt raus aus dir, das Ego endlich verlassen. Dieses «Aus-Checken aus dem Ich», auch bei Drogianern sehr beliebt, ist keine Erfindung von Hippies, sondern folgt den alten Lateinern: «Demonstratio absoluti stat cum evidentia», indem sie sich fragten, ob «nicht gerade die Liebesekstase der Beweis des Absoluten sei» (Luigi Malerba). Ah, das Absolute! Das muss herhalten; auch in Voodoo-Ekstasen, den Derwisch-Ekstasen, im Schamanismus und Candomblé. Immer ist der Tanz verantwortlich für dieses Austreten aus sich, um mal absolut zu Gott, mal zu den Dämonen zu gelangen. Und schon ist Tanz keine ...
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It was 1978 when the first show by the now internationally known Grupo Corpo presented the possibility of a personal and Brazilian form of contemporary dance. From the first musical partnership with Milton Nascimento and Fernando Brant with the best of Brazilian music from the Minas Gerais – the same colonial mining region that is home to the group – Corpo grew up...
«Entspricht nicht die ‹Flüchtigkeit› des Tanzes dem neoliberalen Konzept der Vergänglichkeit von Waren und ihrer permanenten Neuproduktion?» Und welche Rolle spielt der Tanzlehrer? «Bei ihm kauft man im Unterschied zu einem Modeverkäufer dessen Körper und Körperwissen: Der Tanzlehrer also: Kunstvermittler, Hure oder Medium einer spezifischen Körpererfahrung?»
So...
Spät singt er, doch er singt. Erst als er Penelope endlich nach zwanzigjähriger Irrfahrt gegenübertritt, findet Odysseus seine Stimme wieder. Die ganze «Odyssee» über verschlägt es ihm die Sprache. Statt seiner agieren acht Tänzer. Die Tänzer sind «eine Art Resonanzkörper», sagt Reinhild Hoffmann, die das Stück «Ein Atemzug» von Isabel Mundry an der Deutschen Oper...
