Companionship

Bonaventure Soh Bejeng Ndikung leitet das Berliner Haus der Kulturen der Welt. Johannes Odenthal spricht mit ihm über Perspektiven kultureller Arbeit

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Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, mit dem Projekt «Global Fascisms» haben Sie 2025 im Haus der Kulturen der Welt, kurz HKW, den Vormarsch autoritärer Strukturen untersucht, der alle politischen, sozialen und kulturellen Bereiche betrifft und sich schwer von den Dynamiken eines neuen Faschismus abgrenzen lässt. Wie positionieren Sie sich als international tätiger Kurator und Intendant einer Kulturinstitution, wenn der Kultursektor politisch und finanziell immer stärker unter Druck steht?
Es gibt keine Alternative zur konsequenten Fortsetzung der Arbeit, die wir machen.

Also immer weiter im Handeln bleiben! Dabei müssen wir unsere eigenen Körper in den Vordergrund bringen, in die Schusslinie der Angriffe. Wir haben keine andere Wahl. Denn die Alternative wäre die Kapitulation. Die Alternative wäre, dass die Faschisten die Macht übernehmen. Aktuell möchte ich insbesondere in drei große Themenkomplexe investieren: erstens in die Musik und die populäre Kultur. Musik kann politisch und diskursiv sein, aber sie erreicht sehr viele Menschen und führt sie zusammen. Der zweite Themenbereich ist der Körper in seiner Performativität, die Frage, wie wir den Körper zum Einsatz bringen können. Und ...

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Tanz Jahrbuch 2026
Rubrik: Komplizen, Seite 50
von Johannes Odenthal

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