Carlos Acosta
Von zwei Auftritten in München und Stuttgart abgesehen, kennt ihn in Deutschland kein Mensch. Das könnte sich bald ändern. Acosta, als einziger Tänzer bei Decca unter Vertrag, möchte mit seiner Show «Tocororo» gastieren, auch Auftritte à la «Don Quixote» schließt er nicht aus. Womöglich kommt er sogar ins Kino. Ein Spielfilm, basierend auf seiner Autobiografie, ist in Vorbereitung. Im Kino, schenkt man dem Buch Glauben, hat auch alles angefangen.
Dort sah der Vater, ein LKW-Fahrer aus einem Vorort von Havanna, zum ersten Mal ein Ballett – seine «Seele hat zum allerersten Mal Flügel bekommen», so Acosta in «Kein Weg zurück» (bei schott-musik.de). Vernarrt in die Vorstellung, der Sohn könnte es eines Tages besser haben, zwingt er ihm eine Kunst auf, der sich der Junior el desastre mit Händen und Füßen widersetzt. El Moro de los Pinos, wie man ihn als Breakdancer noch nennt, möchte ein zweiter Pelé werden. Erst als er Alberto Terrero begegnet, begreift er, was es heißt, große Sprünge zu machen. Von da ab folgt er fanatisch der «Fanfare der Berufung». Sie führt ihn zum English National Ballet, Kubanischen Nationalballett und Houston Ballet und von da als Principal Guest Artist des ...
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Iñaki Azpillaga unterrichtet Tanzkompanien wie Ultima Vez, die Needcompany und Charleroi/Danses und ist Gastdozent bei zahlreichen Tanzfestivals in ganz Europa. Er studierte Baskischen Volkstanz, Ballett, Jazz, Modern und Contemporary Dance und tanzte u. a. mit Mathilde Monnier, Ultima Vez, Bocanada Danza und der National Ballet Company of Spain. Seit vielen Jahren...
Ich besuchte die Folkwang-Schule von 1957 bis 1960. Pina studierte im Jahrgang über mir. Der Unterricht bestand zur Hälfte aus Klassik, die wir meistens «en dehors» tanzten. Pina nahm auch an der Meisterklasse für abstrakte Choreografie teil. Was sie als Tänzerin auszeichnete, war das vollkommene Aufgehen im Raum, wie es entsteht, wenn man die Technik von Kurt...
Pina und ihr Dramaturg. 1977 habe ich zum ersten Mal ein Stück von Pina gesehen, «Blaubart». Danach kamen ihre «Macbeth»-Paraphrase «Er nimmt sie an der Hand und führt sie in das Schloß, die anderen folgen» und «Kontakthof». Zu der Zeit schrieb ich viel über Theater und schlug der Zeitschrift «Theater heute» 1979 einen umfangreicheren Text über Pinas Arbeit vor....
