Bundeswettbewerb: Tanztreffen der Jugend

Als «geschlossene Begegnung» fand vom 18. bis zum 25. September das «Tanztreffen der Jugend» statt – nicht im sanierungshalber geschlossenen Haus der Berliner Festspiele, sondern in den Uferstudios im Wedding. Die Pandemiesituation forderte Veranstaltern und Jury ein hohes Maß an Flexibilität ab: Das neunköpfige Expertenteam um Bundeswettbewerbs-Leiterin Christina Schulz entschied sich gegen eine Zwischenauswahl und verschob die Bewerbungsdeadline um drei Monate. Eine positive Erfahrung, gingen doch fast doppelt so viele Zuschriften ein wie sonst.

Gespräche vor Ort mit den Künstlern und Live-Sichtungen blieben dieses Mal komplett auf der Strecke. Dafür ergab sich Spielraum, auch andere Formate in die diesjährige Auswahl einzubeziehen.

Erstmals wurden so neben Ensembles, die sich in einem offenen Konzept mit kleinen Tanzsequenzen, einer Vorstellungsrunde, Videoprojektionen und interaktiven «Games» präsentierten, auch Solisten und Solistinnen sowie Duos eingeladen. Als Proben- und Inspirationsräume fungierten leerstehende Schulgebäude, öffentliche Plätze oder die freie Natur. Die zeitgenössischen Tanz und Tanztheater, Text und Film sowie verschiedene urbane Tanzstile vereinenden ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz November 2020
Rubrik: Praxis, Seite 56
von Christine Matschke

Weitere Beiträge
Im Krebsgang

Wir treffen uns am Berliner Ostkreuz. Ganz in der Nähe lebt Christoph Winkler, mit Pflegetochter und seiner Freundin, der Tänzerin Zufit Simon, und ihren gemeinsamen Söhnen Noam und Ilay. Sie wohnen in einem der zahllosen Neubauten mit Blick aufs Wasser an der Rummelsburger Bucht, dem ehemaligen Zollhafen der DDR: auf einer abgerissenen Flaschenfabrik vor einem...

CD, DVD, Buch 11/20

CD des Monats: Tausendundeine Nacht

Michelle Kwan wird schon wissen, warum sie für ihr Skating-Programm «Taj Mahal» Musik von Fikret Amirov (1922 – 1984) verwendet hat: Die lässt niemanden kalt, und das kann auch beim Eiskunstlauf nicht schaden. «Tausendundeine Nacht» hat der Aserbaidschane 1979 natürlich nicht auf die Kufen der mehrfachen Weltmeisterin komponiert,...

Impressum 11/20

Impressum

 

tanz

Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance

 

Herausgeber 

Der Theaterverlag – Friedrich Berlin

 

Redaktion

Sofie Goblirsch, Hartmut Regitz, Marc Staudacher, Dorion Weickmann (Leitung), Arnd Wesemann

Nestorstraße 8-9, 10709 Berlin

Tel. +49-(0)30-254495-20, Fax -12

redaktion@tanz-zeitschrift.de 

www.tanz-zeitschrift.de 

 

Gestaltung &...