Berlin: Tanzolymp 2005
Auch die zweite Ausgabe des Internationalen Kindertanzfestivals beruhte – mangels finanzieller Unterstützung aus öffentlicher Hand – auf der Förderung durch private Sponsoren und der Selbstausbeutung des kleinen Teams um Festivalleiter Oleksi Bessmertni.
Mit fast 40 Schulen aus 15 Ländern und insgesamt etwa 550 Kindern und Jugendlichen hat sich der Wettbewerb spürbar ausgeweitet und – durch die Erstteilnahme renommierter Institute (Ballett-Akademie München, John Cranko-Schule Stuttgart, Staatliche Ballettschule Berlin, Hochschule für Musik und Theater Zürich, Staatliche Ballettschule Perm) – auch künstlerisch an Profil gewonnen. Die klarere Trennung der privaten, den Amateurtanz fördernden Schulen von den auf professionelle Ausbildung zielenden Einrichtungen bekam der Ausschreibung ebenso wie die Teilung in die nunmehr drei Altersstufen 8-12, 13-15 und 16-18 Jahre. Beibehalten wurden die Stilkategorien Klassischer Tanz, Moderner Tanz, Folklore und Jazz/Pop. Jeder konnte in jeder Kategorie starten, weshalb die teils hochkarätig (u.a. Konstanze Vernon, Eva Evdokimova, Steffi Scherzer, Katsuko Okamoto, Tadeusz Matacz, Oliver Matz, Milorad Miskovitch, Gregor Seyffert, Jurypräsident ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Stockholm im Dezember: Es ist kalt, aber strahlend blauer Himmel, klare Luft, eine ferne, blasse Wintersonne. Am Konzerthaus sammeln sich die Menschen, um die Anfahrt zur Nobelpreisfeier zu beobachten: 1700 geladene Gäste in Frack und Abendkleid. Diplomaten können bis zur Treppe vorfahren, die anderen müssen zu Fuß dorthin, die Königliche Familie benutzt einen...
Es gibt Tänzer, die gibt’s nicht. Artistes chorégraphiques nennen sich bei den Ballets de Monte-Carlo die Künstler, die im Grimaldi-Forum mühelos die Bühne füllen: Bernice Coppieters zuvorderst, die unter dem Eindruck des zuvor Erlebten immer wieder erschaudert. Den Schlag in die Magengrube hat ihr Körper nicht vergessen. Die ganze Brutalität ihres Partners ist...
Canada’s media proudly echoed the formidable success of Jean-Pierre Perreault’s Joe tour throughout Europe. At a cocktail party after a performance in London, a representative of the Quebec Delegation humorously acknowledged the ambassadorial dimension of the 32 dancers’ role with the statement: “You did in one evening what I do in one year.” They were receiving...
