Barrierefrei!

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Es gibt vieles, was uns diese Corona-Zeit vermittelt: den Wert der Freiheit beispielsweise – sei es die Freiheit zu reisen oder das Haus, die Region zu verlassen. Sie vermittelt die Bedeutung von Bewegung, gerade, indem diese eingeschränkt wird. Wie sehr hat das jeder und jede von uns in den letzten Monaten verspürt. Und wie viel mehr spüren es die Tänzer*innen, vollkommen darin eingeschränkt, ihre Kunst auszuüben, und auch erheblich dabei ausgebremst, im Training zu bleiben.

Denn wie soll man auf begrenztem Raum trainieren, selbst wenn man per Zoom angeleitet oder begleitet wird? Mit anderen Worten: Räume sind wichtig. Sie beschreiben unsere Freiheit. Sie ermöglichen oder verhindern Kunst.

Wie aber funktionieren sie gut? Wie erlauben sie größtmögliche Freiheit? Durch Offenheit – in diesem Zusammenhang ein schöneres Wort als Flexibilität. Offenheit, umfassend gedacht, ist ungleich mehr als ­eine Raumnutzungs-Kategorie. Denn Offenheit beschreibt nicht nur einen räumlichen Zustand, sondern auch eine Denkhaltung – Offenheit meint «barrierefrei» im weitesten Sinne. Über viele Zugangsbarrieren von Räumen sind wir uns gar nicht klar: Ökonomische Barrieren, Bildungsschranken, ...

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Tanz August/September 2020
Rubrik: Warm-up, Seite 1
von Peter Spuhler

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