Ausstellungen 8/9/20

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Serge Lifar

Sommerfrische am Lido di Venezia samt Logis im Grand Hôtel des Bains – ein Ritual, dem Serge Diaghilew regelmäßig huldigte, um sich vom strapaziösen Dasein als Impresario der Ballets russes zu erholen. In seinem Schlepptau kamen hübsche junge Tänzer nach Venedig, so George Balanchine und Serge Lifar, die sich 1925 am Strand ablichten ließen. Vom wem, weiß man nicht, aber mit der Aufnahme wirbt nun die Fondation Sapa um Aufmerksamkeit, das Schweizer Archiv der Darstellenden Künste.

Schlicht «Serge Lifar» (1905 – 1986) heißt die Ausstellung, die einen der neoklassischen Neuerer des Balletts in den Fokus nimmt, der – anders als Kollege ­Balanchine – abgesehen von seiner «Suite en blanc» (1943) mehr oder weniger vergessen ist. Tatsächlich machte Lifar weder als Tänzer noch als Pädagoge, Sachbuchautor, Choreograf eine schlechte Figur. Aber dass er das Pariser Opernballett während der deutschen Besatzung leitete, beschädigte seinen Ruf. Die Schau in Lausanne, wo er den letzten Lebensabschnitt verbrachte, ist mit zahlreichen Raritäten bestückt und lohnt sicher einen Abstecher an den Genfer See. Ab 27. August, www.sapa.swiss 

 

Berlin, Museum für Fotografie/Helmut Newton ...

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Tanz August/September 2020
Rubrik: Kalender, Seite 31
von

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