Sensibilisierung
Es ist einer der schönsten Berufe der Welt, zu tanzen. Es befreit Körper, Seele und Geist. Bis dahin ist es ein weiter Weg, und eine Ausbildung im Tanz ist ein großer Entwicklungsschritt in sehr jungem Alter. Für junge Menschen, die sich in der Ausbildung befinden, ist es wichtig zu wissen, welches Ziel sie verfolgen.
Wo bin ich? Was mache ich? Wohin soll und kann es gehen? Was soll in einer Tanzausbildung alles vermittelt werden?
Als Ballettdirektor wünsche ich mir, dass Tanz- und Ballettausbildungen nicht nur den Fokus auf die Sensibilisierung des Körpers allein, sondern auch auf die Sensibilisierung für andere Menschen und auf Themen außerhalb des Tanz-Kosmos legen. Tänzer*innen müssen kulturell, gesellschaftlich und politisch aufgeklärte Menschen sein. Sie sollten begreifen, dass sie einen Beruf wählen, der die Möglichkeit bietet, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Und dass sie durch den Tanz als universelle Sprache – und maßgeblich beeinflusst durch seine große Internationalität – eine unglaubliche Intensität und Authentizität in dieser Kommunikation erlangen können. Das ist der körperlichen Bewegung, dem Tanz eigen. Er geht über das Verbale hinaus. Menschliche ...
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Tanz August/September 2020
Rubrik: Ausbildung, Seite 46
von Mario Schröder
Serge Lifar
Sommerfrische am Lido di Venezia samt Logis im Grand Hôtel des Bains – ein Ritual, dem Serge Diaghilew regelmäßig huldigte, um sich vom strapaziösen Dasein als Impresario der Ballets russes zu erholen. In seinem Schlepptau kamen hübsche junge Tänzer nach Venedig, so George Balanchine und Serge Lifar, die sich 1925 am Strand ablichten ließen. Vom wem,...
Luca Masala, Sie sind Künstlerischer Direktor der Académie Princesse Grace in Monte-Carlo. Welchen Blick werfen Sie heute auf die Ausbildung junger Tänzer? Selbstständiges Lernen ist auch für die Eleven unserer Schule und für andere vergleichbare Einrichtungen möglich! Der Lockdown aufgrund von Covid-19 hat auch unsere Gewohnheiten durcheinandergewirbelt. Und hat...
Die Karlsbrücke kennt jeder. Der Annaplatz ist hingegen eher unbekannt, einer der kleinsten Plätze Prags, nur ein paar Schritte entfernt vom touristischen Trampelpfad. Besser gesagt: der Námestí u. S. Anny, wie man auf einer Hauswand lesen kann. Der zweisprachige Ortshinweis hat sich – eine Rarität – ganz verschnörkelt aus der k.u.k.-Vergangenheit erhalten....
