Ausstellungen 7/22

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MUSEUM TINGUELY
Wir wussten ja schon immer, dass Tanz die universelle Sprache der Menschheit ist (auch wenn zum Beispiel die Kolleg*innen aus der Musik dazu eine geringfügig andere Meinung haben dürften …). Und bis zum 21. August ist diese Erkenntnis jetzt museumsreif: Die niederländische Künstlerin Anouk Kruithof hat rund 8800 Tanzclips auf YouTube gesichtet und zu einer vierstündigen 8-Kanal-Videoinstallation kombiniert.

Im Essener Museum Folkwang war die Arbeit bereits zusehen («Global Groove», tanz 10/21), jetzt ist sie im Museum Tinguely in Basel zu besichtigen – das aktuell auch den Grenzbereich von Darstellender und Bildender Kunst ausleuchtet: Ebenfalls bis 21. August erzählt das Projekt «Bang Bang» (Tarek Lahkrissi) «translokale Performance-Geschichte:n» und nimmt in Ausstellungen und Aktionen wichtige Figuren der Schweizer Performance-Szene in den Blick; www.tinguely.ch

Dessau, Bauhaus Museum, www.bauhaus-dessau.de
«Bühnenpuppen. Oskar Schlemmer und Kia LaBeija»: Historische Dokumente zu Schlemmers «Triadischem Ballett» treten in Dialog mit der Videoinstallation zur Performance «(Untitled) The Black Act (2019)» der New Yorker Künstlerin und Choreografin Kia LaBeija. Bis ...

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Tanz 7 2022
Rubrik: Kalender, Seite 47
von

Weitere Beiträge
Ausschreibungen, Wettbewerbe, Workshops 7/22

Auditions
Marcel Leemann Physical Dance Theater, Bern 

sucht für die neue Tanzproduktion «Confessio» im September/Oktober 2022 Tanzabsolvent*innen (Abschluss 2021/22) und Tänzer*innen in Ausbildung (Praktikumsstelle) mit guter zeitgenössischer, klassischer und/oder urbaner Tanztechnik.
Audition: 9. Juli; Bewerbungsschluss: 8. Juli; www.marcelleemann.ch

Fortbildunge...

Christopher Wheeldon «Like Water for Cchocolate»

Christopher Wheeldon hat es geschafft, «Bittersüße Schokolade» (so der deutsche Titel des Erstlingsromans «Como agua para chocolate» der mexikanischen Schriftstellerin Laura Esquivel) in ein fesselndes Ballett zu verwandeln. Und das, obwohl das Buch zum schwer fasslichen Genre des Magischen Realismus zählt, in dem fantastische Vorkommnisse ein ansonsten vollkommen...

Tanz der Neuronen

«Schön» – das ist hier pink, klotzig, leuchtend. Fünf magentafarbene LED-Buchstaben stehen im Innenhof des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik: SCHÖN. Ob dieses SCHÖN nun schön ist, oder doch nicht eher scheußlich-schön, aufdringlich und provokant, darüber möchte man sofort diskutieren. Aber bevor ich den Mund aufmache, lächelt es neben mir: «Dieses...