CD, Buch, DVD 7/22

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BALANCHINE FOUNDATION
Das Erbe George Balanchines ist schon lange gut gesichert und für die Nachwelt aufbereitet – die Rechte an den Werken des Choreografen verwaltet der Balanchine Trust, für seinen Nachruhm und die Dokumentation seines Schaffens sorgt die Balanchine Foundation. Deren Website war schon vorher ein Quell allen Wissens über den wichtigsten Choreografen des 20.

Jahrhunderts, nun wurde sie (natürlich auch optisch fürs kleinere Handy-Bildformat) überarbeitet, und man kann sich stundenlang in der Geschichte seiner Werke und all der großen Tänzer des New York City Ballet verlieren. Die Biografie des Meisters etwa ist nun kürzer, dafür überreich mit Bildern bestückt, der Katalog seiner Werke wurde bis in jedes Detail aufbereitet – wer unter «Jewels» sucht, bekommt tatsächlich alle 233 weltweiten Einstudierungen seit der Premiere aufgelistet. Ja, Mr. B regiert noch immer, unter der Leitung der Tanz- und Balanchine-Historikerin Nancy Reynolds wird sein Schaffen seit Jahren nicht nur schriftlich, sondern in diversen Videoreihen dokumentiert. Das «Interpreters Archive» zeigt die Einstudierung wichtiger Rollen durch frühere Tänzer, das «Archive of Lost Choreography» ...

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Tanz 7 2022
Rubrik: Medien, Seite 54
von

Weitere Beiträge
Termine 7/22

Deutschland
Altenburg Theaterzelt
 Premiere «Erzählte Erinnerungen», Choreografien von Yuri Hamano und Fang Yi Liu mit den Eleven*innen des Thüringer Staatsballetts. 1., 2. Juli «Forever Lennon», Ballett von Silvana Schröder zu Musik von John Lennon und den Beatles. 9., 17. Juli; www.theater-altenburg-gera.de 

Berlin
Admiralspalast
 «Star Dust – From Bach to Bowie»...

Luca Signoretti, Georg Reischl «Mozart Mozart»

Der Tanz inspirierte Mozart. Und Mozart inspirierte wiederum die Choreografen Luca Signoretti und Georg Reischl: In zwei tänzerischen Essays visualisieren sie im Theater Regensburg Mozarts Kompositionsstil und seine Rezeptionswirkung. Das Ergebnis ist mitreißend. 

Zu Mozarts Streichquintett Nr. 3 in C-Dur verwandelt Signoretti die Tänzer*innen in Musiknoten. In...

Editorial 7/22

Wohl bei keinem Dirigenten der Gegenwart ist die Trennlinie zwischen Bewunderung und Ablehnung so scharf gezeichnet wie bei Teodor Currentzis. Die einen, zu denen bei aller Bescheidenheit auch Currentzis selbst zählt, halten ihn für einen charismatischen Magier, der ganze Orchester in Bewohner von Klangwunderkammern zu verwandeln weiß. Andere, nicht minder...