Auferstanden: Coco Chanel

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Zwei Frauen miteinander vergleichen? Ganz schlechte Idee! Es soll allerdings vorkommen, dass eine Frau an der anderen Maß nimmt. Jüngstes Beispiel auf der Ballett-Bühne: Svetlana Zakharova, Bolschoi-Star und alljährlich mit einem eigenen Projekt auf Moskaus Renommierbühne vertreten, nahm sich dieses Mal «Coco Chanel» vor. Und zwar in Gesellschaft namhafter Mitstreiter: Das Erfolgsduo Ilya Demutsky und Yuri Possokhov (tanz 4/17) zeichnete für Musik und Choreografie verantwortlich.

 

Die Produktion ist nicht so sophisticated wie «Coco» von Jo Strømgren und Ulrike Kvade (tanz 5/19), arbeitet sie doch ganz einfach mit Tagebuchauszügen der Modemacherin, die mehr oder weniger tänzerisch illustriert werden. Das funktioniert ganz gut, wenn Chanel alias Zakharova einen Pas de deux oder ein Solo tanzt. Sieht aber nach muffigem Erzählballett alter Schule aus, wenn die Titelheldin Kleider oder Parfums kreiert. Trotzdem punktet das Stück sowohl mit der Hauptdarstellerin, einer Svetlana Zakharova in Topform – und mit den Kostümen, natürlich von Chanel gefertigt. 

Tanz, Stars und Mode? Gehören ohnehin zusammen, wie sich gerade auch im tanz-Jahrbuch 2019 zum Thema «Fetisch» nachlesen lässt. Ein ...

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Tanz Oktober 2019
Rubrik: Side Step, Seite 16
von Leila Guchmazova

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