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Berlin: Eifman Ballet

In «My Fair Lady» hat Professor Higgins bekanntlich seine Erziehungsmission singend bewältigt. Im «Pygmalion-Effekt» von Boris Eifman muss sich ein erfolgreicher Balletttänzer auf choreografische Weise damit auseinandersetzen. Schließlich will er eine ungelenke Vertreterin des städtischen Armenviertels partout zu seiner virtuosen Partnerin ummodeln: kein einfaches, wenngleich durchweg komödiantisches Unterfangen, wie man im Rahmen der «Russian Seasons» in Berlin sehen wird. Ganz anders «Anna Karenina», mit der das Eifman Ballet -St.

Petersburg im Anschluss an die Deutschland-Premiere des «Pygmalion-Effekt» im Theater am Potsdamer Platz gastiert. Eifman hat Tolstois Roman bereits 2005 interpretiert: ein hochemotionelles Stück Tanz zu Tschaikowsky-Musik, das hierzulande geradezu zum Vergleich mit den Versionen von John Neumeier und Christian Spuck herausfordert. Vom 17. bis zum 20. Oktober;

www.russianseasons.org; www.berlin.de

Den Haag: Kunstkamer

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Tanz Oktober 2019
Rubrik: Tanz im Oktober, Seite 44
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