Artwork

Projektmanagement

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Ein Theater plant eine Produktion. Das heißt: Erst einmal wird ein Dispositionsplan erstellt, dann werden Räume belegt, die technischen und künstlerischen Anforderungen wollen eingerechnet werden … Und meist gerät die Planung hier ins Schleudern, beschreibt Miriam Seixas die typischen Probleme.

Seixas hat für das Hamburger Ausstellungshaus Deichtorhallen gemeinsam mit Benjamin Willems vom Produktionshaus Kampnagel eine Software namens «artwork» zur Organisation von Projekten im Kunstkontext entwickelt, sie kennt die Fallstricke, die im Veranstaltungsalltag anfallen: Abteilung A weiß nicht, auf welchem Stand Abteilung B ist, Abteilung C arbeitet mit veralteten Dokumenten, in Abteilung D ist niemand erreichbar, und die ganze Dispo steht vor einem Scherbenhaufen. «artwork» soll solche Fehlentwicklungen korrigieren, und weil die Software als Kooperation zwischen einer Kunstinstitution und einem Theater entwickelt wurde (gegen Ende des Prozesses schloss sich auch noch das Berliner HAU an), kann sie auch auf unterschiedliche Anforderungen eingehen.

Denn: Nicht nur Museum und Bühne arbeiten unterschiedlich, schon ein freies Theater und ein Staatsballett haben verschiedene Erwartungen an ...

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Tanz Juli 2023
Rubrik: Praxis, Seite 66
von Falk Schreiber

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