Ángel Corella
Ihn kennt hier kein Mensch. Aber außerhalb unserer Grenzen gehört der Principal des American Ballet Theater zu den ganz Großen. Nina Ananiashvili hat sich von ihm auf Händen tragen lassen. Zu seinen Partnerinnen zählen Alina Cojocaru, Alessandra Ferri, Julie Kent und Diana Vishneva. Und niemand anders als Natalia Makarova hat den Madrileño bei einem Wettbewerb entdeckt. Dank ihrer Fürsprache war seine Weltkarriere nur noch Formsache.
Gestützt auf seine Gast-Erfahrungen mit dem Royal Ballet London, der Mailänder Scala, dem New York City Ballet und dem Mariinsky Ballett, wagt der ehemalige Eleve von Victor Ullate jetzt einen Spagat der besonderen Art: zur gleichen Zeit Solist des ABT zu sein und Direktor eines eigenen Ensembles. Corella Ballet nennt sich seine Kompanie (angelcorella.com), die sich mit Choreografien von Clark Tippet, Twyla Tharp und Stanton Welch in La Granja Erfolg versprechend vorgestellt hat. Inzwischen hat die Kompanie (mit dem Ex-Stuttgarter Wolfgang Stollwitzer als Ballettmeister) auch ihren ersten Klassiker im Repertoire: «La Bayadère», einstudiert von Natalia Makarova. Auf alte Freunde ist Verlass.
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«I walk into a white room» – so fangen Albträume an. Eines jeden Malers, Musikers, Marketingstrategen. Man ersetze das leere Studio durch Bildschirm, Kochtopf, Labor oder Verkaufsgespräch, und bald schwitzen wir alle, wie beim ersten Rendezvous. Wir lieben ja unsere Arbeit, wäre da, ach, nur der ewige Kreativitätsdruck nicht.
Aller Anfang ist schwer
Twyla Tharp ist...
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