Eggcited!
«I walk into a white room» – so fangen Albträume an. Eines jeden Malers, Musikers, Marketingstrategen. Man ersetze das leere Studio durch Bildschirm, Kochtopf, Labor oder Verkaufsgespräch, und bald schwitzen wir alle, wie beim ersten Rendezvous. Wir lieben ja unsere Arbeit, wäre da, ach, nur der ewige Kreativitätsdruck nicht.
Aller Anfang ist schwer
Twyla Tharp ist die Letzte, die das leugnet.
Ihre Probleme sind die eines jeden, der aus dem scheinbaren Nichts etwas schaffen soll: «Ich weiß nicht, welche Musik ich benutzen, mit welchen Tänzern ich arbeiten werde. Ich habe keine Ahnung, wie die Kostüme aussehen werden. Oder das Licht. Oder wer die Musik spielen soll. Ich habe auch keine Ahnung, wie lang das Stück wird. Obwohl es auf alle Fälle lang genug sein muss, um die ganze zweite Hälfte eines abendfüllenden Programms abzugeben, damit das zahlende Publikum auf seine Kosten kommt.» So geht das los, Fragezeichen und Verpflichtung. Jetzt kommt das Schwitzen. In Tharps Fall aber nicht aus Angst. Sie fängt an zu improvisieren …
Vierzig Bühnenjahre, über 135 Choreografien für die eigene und alle namhaften Kompanien der westlichen Welt, dazu fünf Filme, drei Broadway-Shows, darunter das ...
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Sie sind eine der ganz wenigen Griechinnen, die mit ihrer freien Kompanie Quasi Stellar auf internationales Parkett eingeladen werden. Bessert sich die Tanzsituation in Griechenland? Ich glaube schon. Die Leute sind müde, immer nur die eine Art von Choreografien herzustellen, wie sie ihnen von der örtlichen Choreografenorganisation nahegelegt wird.
Sie meinen, es...
Ihn kennt hier kein Mensch. Aber außerhalb unserer Grenzen gehört der Principal des American Ballet Theater zu den ganz Großen. Nina Ananiashvili hat sich von ihm auf Händen tragen lassen. Zu seinen Partnerinnen zählen Alina Cojocaru, Alessandra Ferri, Julie Kent und Diana Vishneva. Und niemand anders als Natalia Makarova hat den Madrileño bei einem Wettbewerb...
«Freut Euch!» Ganz Köln ist mit diesem fast weihnachtlichen Slogan zuplakatiert. Man sieht ein Mädchen auf einem Bein, das sich freut. Und tanzt. «Das neue Tanzmuseum kommt». Da ist es. Dabei sitzt es schon seit 1997 im Mediapark, dem nicht eben gemütlichsten Ort in der Stadt. Und im dritten Stock. Aber es wurde umgebaut. Jetzt ist alles viel heller. Der erste...
