Alicia Alonso: “Don Quixote”
The horse is a skeleton, a sculptor’s model for an equestrian monument – the rider is real. A sad, lean figure, his sidekick short and fat; when we see the pair on the stage of the Royal Theatre in Copenhagen, we know this is the story of the man of La Mancha who fights windmills. The veiled lady in red velvet is the Dulcinea of our knight errant’s dreams. The music tells us we are in for an evening of virtuosity. We are in Spain, where daggers fly, the senoritas flirt with dark eyes above their fans, and men are haughty and full of themselves.
Such is the Spain of Petipa’s “Don Quixote” created in 1869, and it was this Russian fiction of “Spain” the Bolshoi’s ballet master Yury Grigorovich brought to Copenhagen 25 years ago. Now we have been given a new version, based on Alicia Alonso’s 1988 “Don Quixote” for the Gran Teatro in Havana, brought to Denmark by Maria Elena Llorente and Maria del Carmen Hechavarria. One might expect Alonso to give the character dances a more authentically Spanish style, to present the dancers with an opportunity to build plausible characters. Patrice Bart did just that, very successfully, in his version for the Berlin Staatsoper, when he asked famous ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Lieder für den Morgen danach, alles klar. Bluesig, leise, Pausen für bedächtige Züge an der ersten Zigarette. Bei jeder zu schnellen Bewegung jault der Kater in den schwarzen Kaffee. Gedächtnislücken und Augenringe am sehr späten Vormittag. Die vage Erinnerung an diese Blondine und ihr Grinsen, als ihr Schrank dich vom Barhocker gepustet hat. Halt dich an deine...
Das Personal ist animiert, dreidimensional und tanzt auf zwei großen Leinwänden. Trotzdem sehen die Tänze klasse aus, was daran liegt, dass man durch ein Verfahren namens Movement Capturing die Bewegungen echter Tänzer auf diese entzückend sprunghafen Models übersetzt hat. Hergestellt in Korea, nennt der Pariser Künstler Pierre Giner seinen Asia-Import IDANCE und...
Vladimir Malakhov ist sauer – und zwar zu Recht. Im vergangenen Sommer befanden sich die Berliner Opernintendanten in einer merkwürdigen Situation. Sie wussten etwas, das weniger sie selbst als vor allem Vladimir Malakhovs Staatsballett betraf. Nur Malakhov selbst wusste nicht Bescheid. Die Kulturpolitik plante einen Umzug des in der Staatsoper angesiedelten...
