Step Up 2 The Streets
Märchen brauchen Kinder. Wer heute mit einer Vorlage à la Brothers Grimm Kohle bei ihnen landen will, baut auf die Träume von Fünfjährigen und deren Haltbarkeit im Durchschnitts-Teen. Was wetten, ey, Aschenbrödel Andie (Briana Evigan) is’ ‘ne zähe Braut in den Streets von Baltimore im Jahre des Herrn 2008. Muss auch: Ihre Mom ist schon kalt, Krebs und so. Nich’ fair, Alter, aber, hey, wofür gibt’s Freunde? Und Streetdance! Die multikulturelle Unterschichten-«Crew 410» geht ab wie eine Rakete, live, Mann, sogar überraschungsmäßig in der U-Bahn.
Sowieso keine Zeit für die Schule, bei all den Proben für die endcoolen Underground-Gigs. Die Ziehmutter macht sich aber Sorgen, und eh sie sich’s versieht, steht Andie vor der Alternative: Exil in Texas oder spuren an der schicken Maryland School of Arts. Da regieren, wie draußen, klare Gegensätze. Ballett und Fönfrisur: gut, Streetdance: bäh. Insofern sind die Szenen austauschbar. Andie wirkt auf ihre Art, also ganz «natürlich», natürlich auch auf den Schul-Beau (Robert Hoffman). Long story short, es gibt Ärger mit den 410ern wegen der Schule; Andie gründet ihre eigene Crew aus schrägen Einzelgängern; das gibt Ärger mit dem Rektor und Keile ...
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