Step Up 2 The Streets
Märchen brauchen Kinder. Wer heute mit einer Vorlage à la Brothers Grimm Kohle bei ihnen landen will, baut auf die Träume von Fünfjährigen und deren Haltbarkeit im Durchschnitts-Teen. Was wetten, ey, Aschenbrödel Andie (Briana Evigan) is’ ‘ne zähe Braut in den Streets von Baltimore im Jahre des Herrn 2008. Muss auch: Ihre Mom ist schon kalt, Krebs und so. Nich’ fair, Alter, aber, hey, wofür gibt’s Freunde? Und Streetdance! Die multikulturelle Unterschichten-«Crew 410» geht ab wie eine Rakete, live, Mann, sogar überraschungsmäßig in der U-Bahn.
Sowieso keine Zeit für die Schule, bei all den Proben für die endcoolen Underground-Gigs. Die Ziehmutter macht sich aber Sorgen, und eh sie sich’s versieht, steht Andie vor der Alternative: Exil in Texas oder spuren an der schicken Maryland School of Arts. Da regieren, wie draußen, klare Gegensätze. Ballett und Fönfrisur: gut, Streetdance: bäh. Insofern sind die Szenen austauschbar. Andie wirkt auf ihre Art, also ganz «natürlich», natürlich auch auf den Schul-Beau (Robert Hoffman). Long story short, es gibt Ärger mit den 410ern wegen der Schule; Andie gründet ihre eigene Crew aus schrägen Einzelgängern; das gibt Ärger mit dem Rektor und Keile ...
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Norman Morrice has died at the age of 76. A shy, retiring man, he had not played a high profile role in British dance for some years yet he made a vital contribution to the two oldest British dance companies, quite literally saving one of them from extinction. He was born in Mexico on 10 September 1931 and spent his childhood in Scotland and England. He started to...
Um eins gleich vorwegzunehmen: Pop ist groß, ist krass und macht Gänsehaut. Immer noch, müsste man fast hinzufügen, denn zwischendurch war ich mir da nicht mehr so sicher. Das lag eigentlich nie an den Akteuren, sondern an der Abgeklärtheit, die sich nach zwei Jahrzehnten Pop wohl zwangsläufig einstellt. Davon, in meinem Fall, fünf Jahre als DJ, Partyorganisator...
Vladimir Malakhov ist sauer – und zwar zu Recht. Im vergangenen Sommer befanden sich die Berliner Opernintendanten in einer merkwürdigen Situation. Sie wussten etwas, das weniger sie selbst als vor allem Vladimir Malakhovs Staatsballett betraf. Nur Malakhov selbst wusste nicht Bescheid. Die Kulturpolitik plante einen Umzug des in der Staatsoper angesiedelten...
