Alan Lucien Øyen
Zum jetzigen Zeitpunkt, angesichts all der Veränderungen, die rund um den Globus im Gange sind, ist es ein schwieriges Unterfangen, sich ausschließlich Gedanken um die strukturellen Veränderungen unserer Künste zu machen. Theater und Tanz sind ja im besten Falle nur ein Spiegel unserer im Wandel begriffenen Welt.
In den letzten Monaten habe ich mit Staunen beobachtet, wie unsere Kollegen und Kolleginnen weitergemacht haben – kreativ, inspiriert und dabei andere inspirierend. Mir ist das nicht gelungen.
Mehr als alles andere hat die Pandemie mich mit bestimmten Fragen konfrontiert: Was mache ich mit meinem Leben? Wann habe ich meine Träume aufgegeben? Wann habe ich angefangen, alles für selbstverständlich zu nehmen?
Nun erhoffe ich mir Veränderungen – und bin beflügelt und voller Zuversicht für uns alle, wenn ich sehe, wie eine globale Community zusammenfindet und den Wandel fordert, der überfällig ist.
Ich denke, es ist an der Zeit, das Telefon aus der Hand zu legen. Es ist Zeit für gegenseitige Berührungen. Für gegenseitiges Umarmen. Zeit, einander in die Augen zu blicken. Mehr als je zuvor. Selbst wenn es uns physisch unmöglich sein sollte: Lasst uns nach Wegen suchen, einander ...
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Tanz Jahrbuch 2020
Rubrik: Jahrbuch 2020, Seite 28
von Alan Lucien Øyen
Ich hatte das. Es war nicht schön, weder für mich noch für das Virus. Aber wir haben es beide überstanden. Nur mein Geruchssinn ist noch eingeschränkt. Jetzt warte ich darauf, dass mir Fledermausflügel oder Schuppentierschuppen wachsen. Superheldensagas beginnen so. Allerdings wird für meinen Geschmack momentan zu viel von Helden gesprochen. Ein Heldendenkmal ist...
Augsburg, Staatstheater S. 41
Basel, Kaserne S. 115
Berlin, Staatsballett S. 19
Berlin, Stiftung Tanz S. 149
Bern, Konzert Theater S. 93
Bielefeld, Theater S. 47
Bremen, Theater S. 114
Chemnitz, Städtische Theater S. 109
Detmold, Landestheater S. 111
Dortmund, Theater S. 75
Dresden, Sächsische Staatstheater Umschlagseite 2
Düsseldorf/ Duisburg, Deutsche Oper am...
Die Welt verändert sich, unsere Wirklichkeit verändert sich – kleine überraschende Abweichungen von der Natur, und wir als bedeutungslose Organismen versuchen, darauf zu reagieren und beharrlich weiterzumachen. Unsere Welt wird nicht aufhören, uns Sachen vor die Füße zu schmeißen. Schon in der Vergangenheit hatten wir Seuchen, Kriege und alle möglichen Krisen, von...
