Was kommt... Februar 2022
Grande Dame
Ja, das waren noch Zeiten. Damals, in Bayreuth, als sich die dramatischen Sopranistinnen Birgit Nilsson, Astrid Varnay und Martha Mödl die Rollen in die Hände gaben und man sicher sein konnte, dass die holde Kunst des Wagner-Gesangs auf höchster Höhe zelebriert wurde. Nun sind einige Aufnahmen der vor 110 Jahren in Nürnberg geborenen Künstlerin erschienen
Grandseigneur
Gerade erst wurde wieder ein Werk von ihm aus der Taufe gehoben, in Berlin, in der Philharmonie.
Und schon diese Miniatur zeigte, dass Wolfgang Rihm, der im März seinen 70. Geburtstag feiert, zu Recht als einer der größten Komponisten unserer Zeit gilt. Und insbesondere in seinen Werken für das Musiktheater hat Rihm Einzigartiges geschaffen. Ein Essay
Grenzüberschreiterin
Sie hat Bildende Kunst studiert, sich als Performerin ebenso einen Namen gemacht wie als Videokünstlerin, Regisseurin und Mitarbeiterin von Romeo Castellucci. Nun inszeniert Silvia Costa an der Staatsoper Stuttgart ein Werk, das einen berühmten biblischen Stoff aufgreift: Antonio Vivaldis Oratorium «Juditha triumphans». Wir hören und schauen hin
Großer Liedbegleiter
Unvergessen ist das Wort (und das gleichnamige Buch) des legendären ...
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Opernwelt Februar 2022
Rubrik: Service, Seite 72
von Red.
alpha
13.02. – 21:45 Uhr
Gluck: Alceste
Bayerische Staatsoper, 2019
ML: Manacorda, I: Cherkaoui, S: Röschmann, Castronovo, Nagy
arte
31.01. – 00:00 Uhr
Christian Thielemann dirigiert die Wiener Philharmoniker
Salzburger Festspiele, 2021
Das Konzert präsentiert ein (spät-)romantisches Programm: Bruckners Symphonie Nr. 7; die Mezzosopranistin Elīna Garanča...
Selbst für ein Haus, das sich so konsequent dem Belcanto verschrieben hat wie die Opéra Royal de Wallonie, bedeutet der «Otello» Rossinis kein geringes Besetzungsrisiko. Immerhin wollen für die Titelpartie und die seines Rivalen Rodrigo zwei gleichwertige Tenöre gefunden sein, zudem sollte Iago als dritter Vertreter dieser Stimmlage den beiden Protagonisten das...
Als «duftiges Amalgam» der Bestandteile des Opéra-comique-Prinzips hat Ulrich Schreiber Jules Massenets Oper «Manon» einmal bezeichnet. Was darin mitschwingt: Da setzt sich auf einer szenisch-musikalischen Ebene etwas in einer Ästhetik der Flüchtigkeit, der Momentaufnahmen zusammen: Die Oper, so könnte man es interpretieren, wird zum Film.
Peter Carp muss das...
