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Uraufführung I
Eine «aberwitzige Satire zum Stand der Gegenwart» verspricht Olga Neuwirth s neue Oper «Monster’s Paradise». Elfriede Jelinek schrieb das Libretto zu dieser Grand-Guignol-Opéra, Tobias Kratzer inszeniert das Stück an der Hamburgischen Staatsoper.

Bleibt nur die vorsichtige Frage, ob Neuwirths «Polit -groteske» vielleicht schon längst von der bizarren Realität überholt wurde? Wir berichten

Vom Gesang zur Regie
Seit mehr als 30 Jahren gehört die Sopranistin Angela Denoke zur ersten Reihe der Opern- und Liedsängerinnen. Besonders als Marschallin, Salome und Arabella wurde Denoke gefeiert, aber auch für ihre Darstellung verschiedener Wagner-Rollen. Zunehmend arbeitet die Sängerin auch als Regisseurin: Zuletzt inszenierte sie Korngolds «Tote Stadt» in Mainz, «Les Contes d’Hoffmann» in Bremen und «La Bohème» in Lübeck. Ihre «Salome» am Tiroler Landestheater in Innsbruck wurde mit dem «Österreichischen Musiktheaterpreis» ausgezeichnet. Wir haben die Sänger-Regisseurin zum Gespräch getroffen

Uraufführung II
An der Staatsoper Berlin hat Matthias Pintschers nunmehr vierte Oper Premiere: «Das kalte Herz». Wilhelm Hauffs Märchen gehört zu den schönsten und berührendsten Werken ...

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Opernwelt Februar 2026
Rubrik: Impressum, Seite 88
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Weitere Beiträge
Ein bedeutender Augenblick

Ein Bild und seine Geschichte – mit diesem Untertitel hat der Verlag Schirmer/Mosel eine Reihe von schmalen Bändchen versehen, in dem ikonische Momente der Zeitgeschichte, Kunstwerke mit außerordentlichem Subund/oder Kontext vorgestellt werden. Dazu gehören bislang etwa die von Barbara Klemm festgehaltene Öffnung des Brandenburger Tors in Berlin am 22. Dezember...

Editorial Opernwelt 2/26

Der Marquise de Pompadour, geborene Jeanne-Antoinette Poisson, von 1745 bis 1761 Maîtresse-en-titre Louis XV und spätere Duchesse de Menard, wird jenes lakonisch-zynische Bonmot zugewiesen, das noch heute vielen Menschen aus dem Mund herausplumpst, wenn irgendetwas krachend schief gegangen ist: «Après nous le déluge», zu Deutsch: Nach mir die Sintflut. Selbiges...

Tod auf Kredit

Satte 61 leere Quinten, das ist viel Holz. Aber so hat es Franz Schubert für das letzte Stück aus seiner «Winterreise» auf Verse Wilhelm Müllers gewollt, natürlich nicht ohne zureichenden Grund. Der Tod lugt um die Ecken, und das weiß auch der Wanderer am Ende seiner frostigen Unternehmung, die ihn an diesen unwirtlichen Ort geführt hat.

Wenn nun Johannes Martin...