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Existenziell
Von ihm stammt einer der schönsten Sätze über das Handwerk: «Ich werde komponiert.» Damit distanziert sich Helmut Lachenmann zwar nicht von der auktorialen Künstlerfigur, aber er schreibt dem, was erklingt, der Musik, die unumschränkte Herrschaft zu, auch als gesellschaftsverändernde Kraft. Nun wird einer der letzten Großen der Zunft 90. Grund genug für eine Würdigung

Exponentiell
Wenn er Schubert singt, steht die Welt still.

Mit seinen Interpretationen der Liedzyklen dieses Komponisten hat Konstantin Krimmel schon in frühen Jahren Maßstäbe gesetzt, auch auf der Opernbühne zeigt der Bariton zunehmend Kontur, zuletzt in der Titelrolle von Mozarts «Don Giovanni». Will sagen: Die Stimme wächst. Ein Gespräch

Das Jahrbuch 2025
Wo steht das «Opernhaus des Jahres»?  Wer wird «Sängerin des Jahres»? Welches neue Werk war so aufregend, dass sich eine Wiederaufführung lohnt? Antworten gibt das Jahrbuch der «Opernwelt» – mit den Ergebnissen unserer Kritikerumfrage, mit Interviews, Essays und Porträts

Experimentell
In seiner Heimat Japan ist er längst eine Ikone. Doch auch auf dem alten Kontinent hat sich Toshio Hosokawa in den vergangenen Jahrzehnten mit klangpoetischen Opern wie ...

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Opernwelt September-Oktober 2025
Rubrik: Impressum, Seite 98
von

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Gegen die Schatten der Vergangenheit

Wer sich mit Wagner auskennt, fürchtet sich nicht vor riesigen, ja, größenwahnsinnigen Projekten und weiß zudem, was die künstlerische Vision eines Einzelnen bewegen kann. Es war 2009, als der polnische Bassbariton Tomasz Konieczny bei einer konzertanten «Rheingold»- Aufführung in der Rolle des Alberich erstmals Aura und Akustik der damals szenisch noch...

Kunst der Vereinfachung

Er hatte etwas von einem Clown. Und wenn ihm dieser Eindruck nicht recht gewesen wäre, hätte er bestimmt etwas dagegen unternommen. Wie er in seinen späten Jahren auf die Bühne kam, ein fußballrundes Bäuchlein vor sich herschiebend, Schläppchen an den Füßen (in den Proben erschien er gern bar -füßig), ein satyrisches Lächeln im Gesicht: Das war durchaus als...

Frauen vor Trümmerlandschaft

Der Epilog bildet den Anfang. «Die Zeit wird kommen», singen die drei Schwestern, «für uns beginnt ein neues Leben». Sie singen es in die Leere einer fiktiven Zukunft – und an diesem Abend mit drei hohen Männerstimmen, die sich so schön, selbstversunken und melancholisch ineinander ranken, als hätte Peter Eötvös das Frauen-Terzett aus dem «Rosenkavalier» einfach...