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Stimmschön
Seit ihrem Sieg beim Operalia-Wettbewerb 2019 hat sie eine steile Karriere hingelegt. Und vor allem als Mozart-Interpretin ist Adriana González dabei in Erscheinung getreten: Sie sang Despina, Zerlina, Susanna, Contessa, Fiordiligi und glänzte in all diesen Rollen mit einer lyrisch gefüllten Stimme sowie einer staunenswerten Technik. Ein Porträt

Traditionsverbunden
Ihre Wurzeln liegen in Schottland, genauer: im schönen Edinburgh.

Seit mehr als 50 Jahren aber lebt Thea Musgrave, die bei Nadia Boulanger in Paris studierte, jenseits des Atlantiks, in den USA. Mit ihrem Musiktheater «Mary, Queen of Scots» kehrte sie 1977 künstlerisch in ihre Heimat zurück. An der Oper Leipzig ist das Werk nun zu sehen und zu hören. Wir fahren hin

Meinungsstark
Dass er, sowohl im Lied als auch auf der Opernbühne, einer der besten Baritone ist, darüber herrscht Einigkeit, er beweist es immer wieder aufs Neue. Aber auch als kritischer, extrem reflektierter Geist hat sich Christian Gerhaher häufig genug hervorgetan. Die Kunst, sie ist ihm nicht alles. Ein Interview

Einfallsreich
Seine Talente sind vielfältig. Denn nicht nur als Komponist hat sich Hans Thomalla weltweit einen Namen gemacht, von ...

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Opernwelt Januar 2024
Rubrik: Impressum, Seite 74
von

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Der Duft von Flieder

Die Wege zur Liebe sind, wie die Wege der Liebe selbst, häufig verschlungen. Auch bei Jean Anouilh, den wir vor allem als «Übersetzer» des antiken Antigone-Stoffes kennen. Sein Poem «Les Chemins de l’amour» beweist, wie gewandt der Dramatiker auf diesem Gebiet war, und so verwundert es wenig, dass Francis Poulenc die Verse zu einer Mélodie für Gesang und Klavier...

Hallelujah!

Lange wurde Georg Friedrich Händel verwöhnt von den Erfolgen, die ihm seine Wahlheimat London bescherte. Der wuchtige Hallenser, seit 1727 britischer Staatsbürger, hatte das Opernleben auf der Insel dominiert. Seine Royal Academy of Music sorgte durch den Starsänger Senesino sowie zwei konkurrierende Primadonnen für Furore – Francesca Cuzzoni und Faustina Bordoni...

Dunkel getönt

Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich etablierte Filmregisseure an der Gattung Oper messen – häufig allerdings mit wenig Fortune. Den jüngsten Versuch unternahm Cédric Klapisch, ein Regisseur und Drehbuchautor, der mit Komödien wie dem Zweiteiler «L’auberge espagnole» internationale Erfolge erzielt hatte. Am Théâtre des Champs-Elysées in Paris inszenierte er Mozarts...