Vorschau und Impressum Opernwelt 11/25
Extrem
Sie ist das, was man ein Multitalent nennt: Komponistin, Pianistin und Klangkünstlerin. Misha Cicjović agiert auf vielen Feldern der Neuen Musik, wobei sie die Genres gerne mischt. Am Staatstheater Wiesbaden kommt nun ihre queere Landoperette «Alles Liebe!» heraus, die sie gemeinsam mit Philipp Amelungsen (Libretto) kreiert hat. Wir stellen das Werk vor
Experimentell
Die Liebe zum Dramatischen könnte sie von ihrem Großonkel übernommen haben, dem Schriftsteller Heimito von Doderer.
Johanna Doderer schrieb Opern wie «Der leuchtende Fluss» oder «Liliom». Am Münchner Gärtnerplatztheater kommt nun «Der tollste Tag» heraus. Wir sind dabei
Exaltiert
Sie zählte mit Elisabeth Schwarzkopf, Lisa della Casa, Astrid Varnay, Martha Mödl, Hilde Güden und Birgit Nilsson zur Goldenen Generation. Und sie machte eine steile Karriere, die sie nach der ersten Station in Aachen schnell an die Wiener Staatsoper brachte. Dort war Irmgard Seefried bis zum Ende ihrer beruflichen Laufbahn festes Ensemblemitglied und in Rollen des lyrischen Fachs eine Koryphäe, vor allem in den Werken Wagners und Strauss’. Eine CD-Edition würdigt sie
Extraordinär
Eigentlich wollte sie Schauspielerin werden. Und das ...
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Opernwelt November 2025
Rubrik: Impressum, Seite 80
von
Dem Namen des heute vergessenen italienischen Barockkomponisten Geminiano Giacomelli ist der interessierte Hörer erstmals 2009 auf Cecilia Bartolis CD «Sacrificium» begegnet. Damals sang Bartoli die Arie des Epitide «Sposa, non mi conosci» aus Giacomellis «Merope» – Musik mit Suchtcharakter, die daran erinnert, dass aus derselben Oper auch die Arie «Quell’usignolo»...
Das Frontispiz der ein halbes Jahr nach ihrer Uraufführung 1906 erschienenen Partitur des korsischen Vendetta-Dramas «L’Ancêtre» zeigt die Titelfigur von Saint-Saëns’ vorletzter Oper mit Stiefeln, Lendenschurz, überdimensionaler Flinte und kühn zurückgeschobenem Kopftuch in karger Macchia-Landschaft. Sie ist die Ahnin eines durch die Logik der Blutrache schon fast...
Édouard Lalos «Le Roi d’Ys» gehört gemeinsam mit Ernest Reyers «Sigurd» (1884), Emmanuel Chabriers «Gwendoline» (1886), Vincent d’Indys «Fervaal» (1897) und Ernest Chaussons «Le Roi Arthus» (1903) zu den wichtigsten, im Banne des Wagnérisme stehenden Opern des französischen Fin de Siècle. Der bretonische Sagenstoff und seine (in Lalos Bearbeitung zwischen...
