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Extrem
Sie ist das, was man ein Multitalent nennt: Komponistin, Pianistin und Klangkünstlerin. Misha Cicjović agiert auf vielen Feldern der Neuen Musik, wobei sie die Genres gerne mischt. Am Staatstheater Wiesbaden kommt nun ihre queere Landoperette «Alles Liebe!» heraus, die sie gemeinsam mit Philipp Amelungsen (Libretto) kreiert hat. Wir stellen das Werk vor

Experimentell
Die Liebe zum Dramatischen könnte sie von ihrem Großonkel übernommen haben, dem Schriftsteller Heimito von Doderer.

Johanna Doderer schrieb Opern wie «Der leuchtende Fluss» oder «Liliom». Am Münchner Gärtnerplatztheater kommt nun «Der tollste Tag» heraus. Wir sind dabei

Exaltiert
Sie zählte mit Elisabeth Schwarzkopf, Lisa della Casa, Astrid Varnay, Martha Mödl, Hilde Güden und Birgit Nilsson zur Goldenen Generation. Und sie machte eine steile Karriere, die sie nach der ersten Station in Aachen schnell an die Wiener Staatsoper brachte. Dort war Irmgard Seefried bis zum Ende ihrer beruflichen Laufbahn festes Ensemblemitglied und in Rollen des lyrischen Fachs eine Koryphäe, vor allem in den Werken Wagners und Strauss’. Eine CD-Edition würdigt sie

Extraordinär
Eigentlich wollte sie Schauspielerin werden. Und das ...

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Opernwelt November 2025
Rubrik: Impressum, Seite 80
von

Weitere Beiträge
Erfrischend «normal»

Am Beginn des neunten Lebensjahrzehnts stand er noch als Barak, sogar als Holländer auf der Bühne, stets bestaunt von der Operngemeinde: In diesem Alter noch solche Monsterpartien? Franz Grundheber dürfte auf solchen Zuspruch zwiegespalten reagiert haben. Ja, eine solche Spätestkarriere empfand er als ungewöhnlich, äußerte sich darüber auch selbstironisch. Und...

Zurück zu den Müttern

Wie wäre es, all diesen Ballast der Rezeptionsgeschichte einfach mal auf einer Müllhalde des Regietheaters zu deponieren? Sich also zumal der braunen Vereinnahmung des Bayreuther Meisters zu entledigen und gewissermaßen eine «Stunde null» der szenischen Interpretation zu postulieren? Es müsste dann wohl ein Weg zurück beschritten werden: zum Mythos, zu...

Und was ist die Erkenntnis?

Man(n) trägt Perücke. Irgendwann im ersten Akt lässt sich auch der Kritiker von einer Mitwirkenden eine solche andienen: Modell mondäne Allongeperücke, ins Horizontale gerückt. Jetzt gehört man also dazu, zu Mahagonny, dieser seltsamen Stadt, in der man schon auf dem Vorplatz des Theaters Basel begrüßt wurde: «Willkommen in Mahagonny, willkommen daheim». Daheim?

Ir...