Vorschau und Impressum Opernwelt 11/24
Extraordinär
Im Grunde hatte sie keine Wahl. Beide Eltern waren Künstler, der Vater Opernregisseur, die Mutter Sängerin. Anna Prohaska folgte ihren Spuren und traf damit eine goldrichtige Entscheidung. Doch nicht die großen Partien sind die Domäne dieser Ausnahmekünstlerin, sondern ausgesuchte Rollenporträts und klug ersonnene Konzeptalben. Auf beiden Gebieten ist sie ein Solitär. Zeit für ein Gespräch
Exquisit
Leichte Stoffe sind nichts für sie.
Schon für ihre Kammeroper «Gespräch mit einem Stein» wählte Ella Milch-Sheriff tiefernste Verse von Wisława Szymborska als Vorlage. Nach einem Stück über Heidegger und Hannah Arendt kommt am MusikTheater an der Wien nun «Alma» heraus, eine Hommage an Alma Mahler. Wir sind dabei
Eigensinnig
Der Titel ihrer Autobiographie verrät schon etwas über diese eigensinnige Komponistin: «Paukenschläge aus dem Paradies» heißt das heiter-ironische Buch von Ethel Smyth. Ihre wohl stärkste Oper «The Wreckers» wird nun sowohl in Karlsruhe als auch in Meiningen aufgeführt. Wir fahren hin
Erfinderisch
Seine Inszenierungen sind bei Weitem nicht so extravagant wie seine Frisur. Vielmehr zeichnen sich die Regiearbeiten von Vasily Barkhatov durch eine ...
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Opernwelt November 2024
Rubrik: Impressum, Seite 80
von
Während die Opern Monteverdis und Händels fast schon zum Repertoire gehören, fristen die Werke ihrer französischen Gegenspieler Lully und Rameau noch immer ein Dasein als Mauerblümchen. Lullys dreizehnte und letzte, 1686 uraufgeführte Tragédie en musique «Armide», die soeben in einer glänzenden Neuaufnahme beim Label Château de Versailles Spectacles erschienen ist,...
Historiker sprechen, wenn sie die politische Geschichte Spaniens etwa zwischen 1550 und 1650 in Augenschein nehmen, meist vom Siglo de Oro, vom Goldenen Zeitalter. Und nicht nur ist damit der Machteinfluss des einst ruhmreichen (und ausdehnungsfreudigen) Landes bezeichnet, sondern vor allem eine Zeit kultureller Blüte. Wenn Saioa Hernández ihr neues Album mit Arien...
Die sicherste Bank des demissionierten Wiesbadener Staatstheater-Intendanten Uwe Eric Laufenberg waren im Bereich des Musiktheaters seine guten Kontakte zu Sängerinnen und Sängern, die imposante Besetzungen in die hessische Landeshauptstadt brachten. Das überdeckte einiges, etwa den Umstand, dass zwei Generalmusikdirektoren, Zsolt Hamar und Patrick Lange, vorzeitig...
