Vorschau und Impressum Opernwelt 11/24
Extraordinär
Im Grunde hatte sie keine Wahl. Beide Eltern waren Künstler, der Vater Opernregisseur, die Mutter Sängerin. Anna Prohaska folgte ihren Spuren und traf damit eine goldrichtige Entscheidung. Doch nicht die großen Partien sind die Domäne dieser Ausnahmekünstlerin, sondern ausgesuchte Rollenporträts und klug ersonnene Konzeptalben. Auf beiden Gebieten ist sie ein Solitär. Zeit für ein Gespräch
Exquisit
Leichte Stoffe sind nichts für sie.
Schon für ihre Kammeroper «Gespräch mit einem Stein» wählte Ella Milch-Sheriff tiefernste Verse von Wisława Szymborska als Vorlage. Nach einem Stück über Heidegger und Hannah Arendt kommt am MusikTheater an der Wien nun «Alma» heraus, eine Hommage an Alma Mahler. Wir sind dabei
Eigensinnig
Der Titel ihrer Autobiographie verrät schon etwas über diese eigensinnige Komponistin: «Paukenschläge aus dem Paradies» heißt das heiter-ironische Buch von Ethel Smyth. Ihre wohl stärkste Oper «The Wreckers» wird nun sowohl in Karlsruhe als auch in Meiningen aufgeführt. Wir fahren hin
Erfinderisch
Seine Inszenierungen sind bei Weitem nicht so extravagant wie seine Frisur. Vielmehr zeichnen sich die Regiearbeiten von Vasily Barkhatov durch eine ...
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Opernwelt November 2024
Rubrik: Impressum, Seite 80
von
Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Judica Semler kann das. Und erzählt, dass es, wenn Leute früher in der DDR Gesang studierten, oft hieß: «Wenn du schlecht bist, kommst du nach Döbeln!» Gewiss ein undankbarer «Ruf». Semler ficht die böse Sottise aber gar nicht an. Sie ist dem Mittelsächsischen Theater seit Jahren treu. War dort erst Regieassistentin, dann...
arte
03.11. – 17.40 Uhr
Das Requiem von Fauré im Pariser Panthéon
Ein besonderer Ort für ein besonderes Konzerterlebnis: Das Panthéon bildet die beeindruckende Kulisse für Gabriel Faurés Meisterwerk «Le Requiem», aufgeführt vom Orchestre de Chambre de Paris unter der Leitung von Thomas Hengelbrock. Es ist das erste Konzert des Dirigenten in seinem Amt als...
Wenn Maria Callas oder Birgit Nilsson die Turandot auf die Bühne brachten, dann taten sie dies nicht nur in hoheitsvollen Gewändern, die an die Herkunft der chinesischen Kaisertochter gemahnen sollten. Die Primadonnen trugen dabei stets überaus üppigen, artistisch aufgetürmten Kopfschmuck, je nach Inszenierung aus Vogelfedern oder bunten Edelsteinen gewirkt, in...
