Vorschau und Impressum 9-10 2023
Multitalent
Mozarts «Zauberflöte» war sein Schicksal. Mit sechs Jahren sang er in einer Fernsehshow die Königin der Nacht, wenige Jahre später einen der drei Knaben. Damit war der Weg frei für eine staunenswerte Weltkarriere, zunächst als Countertenor, seit einigen Jahren aber auch als Regisseur. Die Spezialität von Max Emanuel Cenčić ist die Musik des 18. Jahrhunderts, die er auch bei seinem Festival Bayreuth Baroque in den Mittelpunkt stellt.
Wir sind dabei
Jungbrunnen
Mit Mozart- und Rossini-Partien machte sie auf sich aufmerksam, mit den großen Frauenrollen des 19. und 20. Jahrhunderts eroberte sie die Opernwelt, zuletzt als Tosca in Amsterdam und Marie in Aix. Neben einer technisch feinen Stimme profitiert die schwedische Sopranistin Malin Byström vor allem von ihrer enormen schauspielerischen Begabung. Ein Interview
Das Jahrbuch 2023
Wer kriegt den Titel «Opernhaus des Jahres»? Wer wird «Sängerin des Jahres»? Welches neue Werk war so aufregend, dass eine Wiederaufführung lohnt? Antworten gibt das Jahrbuch der «Opernwelt» – mit den Ergebnissen unserer Kritikerumfrage, mit Interviews, Essays und Porträts
Barockkönig
Seine Liebe gilt von jeher der Musik von Bach, Vivaldi, ...
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Opernwelt 2023
Rubrik: Impressum, Seite 96
von
Heroinen gibt es in der Opernwelt wie Sand am Meer. Vor allem das Barockzeitalter ist prall gefüllt mit ihnen, man denke nur an Dido und Deijanira, Armida und Alcina, Rodelinda und Clorinda. Doch nicht alle dieser leidenschaftlich mit ihrem Schicksal ringenden Frauen kennt man – und noch weniger einige ihrer Schöpfer. Über Louis-Antoine Dornel beispielsweise weiß...
Wann haben Sie zuletzt in der Oper geweint?
Auf der Bühne diesen Sommer bei den Salzburger Festspielen, als wir alle gemeinsam in Mozarts «Le nozze di Figaro» im zweiten Finale «Ah, tutti contenti saremo così» gesungen haben.
Wo würden Sie ein Opernhaus bauen?
Dort, wo es am inspirierendsten ist: in der Natur. Umgeben von Vogelgesang, Farben, Düften, Bäumen, blauem...
Seinen Namen kennen vermutlich nur wenige Eingeweihte. Dabei war Gerschon Sirota zu Lebzeiten eine Legende – und spätestens seit seinem Debüt am 13. März 1921 an der Metropolitan Opera in New York zumindest in den USA auch ein Star. Vor ausverkauftem Haus sang der «jüdische Caruso» an diesem Abend, an der Orgel einfühlsam begleitet von seinem Sohn Naftali, ein rein...
