Vorschau, Impressum Opernwelt 6/25
Wissen
Uraufführung in Hamburg: Der scheidende GMD Kent Nagano hebt Unsuk Chins neue Oper «Die dunkle Seite des Mondes» aus der Taufe. Anregen ließ sich die Siemens-Musikpreisträgerin vom Leben und Wirken des Physikers Wolfgang Pauli und dessen Beziehung zum Psychiater Carl Gustav Jung. Es geht um Wissenschaft und Eros, Traum und Entgrenzung. Wir berichten
Mensch und Natur
Kein Schriftsteller hat den Niedergang des baltischen Adels so eindringlich beschrieben wie Eduard von Keyserling. «Die Wellen» sind sein wohl bekanntester Roman.
Die Handlung spielt in einem Kurort an der Ostsee, das Meer wird zur geheimen Hauptfigur. Für Bremen komponierte Elmar Lampson eine Oper zum Sujet. Wir fahren hin
Mensch gegen Mensch
Nach den schrecklichen Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges komponierte George Antheil «The Brothers», eine Oper über das Schicksal von Kain und Abel. Zum 80. Jahrestag des Kriegsendes zeigt das Theater Hof Antheils Werk, verbunden mit dem szenischen Requiem «Der jüngste Tag ist jetzt» von Johannes Harneit. Wir sind dabei
Erleuchtung
Vorausschau auf das sommerliche Festival in Aix-en-Provence: Die israelische Komponistin Sivian Eldar und die indische Sängerin und ...
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Opernwelt Juni 2025
Rubrik: Impressum, Seite 88
von
Während die «Poèmes pour Mi» von 1936, die Olivier Messiaen seiner ersten Ehefrau Claire Delbos widmete, in den Konzertsälen immer wieder auftauchen, hört man den zwei Jahre später vollendeten Liederzyklus «Chants de terre et de ciel» doch eher selten, obwohl dieser nicht nur inhaltlich, sondern auch in seinem Klangbild erkennbar an die «Poèmes» anknüpft....
Frau Akhmetshina, in drei Stunden singen Sie die Adalgisa. Trotzdem haben Sie sich bereit erklärt, dieses Gespräch zu führen. Sind Sie besonders cool?
Nein, nur ziemlich müde. Ich habe vergangene Nacht zwei Stunden geschlafen und bin gerade erst von Brüssel nach Wien geflogen. Da ich aber ohnehin für den Abend wach werden muss, kommt mir das hier gerade recht. Und...
Im Ranking der meistgespielten Opern lebender Komponisten rangierte Kurt Weills Einakter «Der Zar lässt sich fotografieren» von der Uraufführung 1928 bis zu dessen Verbot 1933 auf dem zweiten Platz, gleich nach Strauss’ «Rosenkavalier». Seinen Erfolg verdankte Weills «Zeitoper» insbesondere ihrem gewitzten Aktualitätsbezug. In der Partitur pulsieren nicht nur Jazz...
