TV-Klassiktipps November 2019
alpha
17.11. – 21.45 Uhr
Mariss Jansons dirigiert
Brahms: Ein Deutsches Requiem
17.11. – 21.45 Uhr
Mariss Jansons dirigiert
Mozarts «Requiem» und Schönbergs «Ein Überlebender aus Warschau»
arte
03.11. – 16.50 Uhr
Verdi: Messa da Requiem
Berliner Philharmoniker (2019)
ML: Muti, S: Garanča, Meli, Abdrazakov, Yeo
06.11. – 05.
00 Uhr
Werke von Beethoven
Berliner Philharmoniker
ML: von Karajan, S: Mutter
10.11. – 23.20 Uhr
Verdi: Nabucco
Opernhaus Zürich
ML: Luisi, I: Homoki, S: Volle, Bernheim, Zeppenfeld, Smirnova, Simeoni, Vorobyov, Kobilijak, Jeruc
12.11. – 05.00 Uhr
Werke von Rachmaninow
Lucerne Festival (2019)
ML: Chailly
14.11. – 05.00 Uhr
Maria Callas
Sie war eine der größten Opernsängerinnen aller Zeiten, Inbegriff einer Diva und eine Stilikone – Maria Callas. 1964 scheint ihre Karriere am Ende: Nicht mehr ihr Gesang beherrscht die Schlagzeilen, sondern die Affäre mit dem Milliardär Aristoteles Onassis. Doch ein epochaler Auftritt straft alle Kritiker Lügen. Ihre Tosca am Londoner Royal Opera House wird zu einer Sensation. Die BBC hat den zweiten Akt der Oper fürdas Fernsehen aufgezeichnet. Die Dokumentation stellt die Filmaufnahmen in den Mittelpunkt und kommentiert die Ereignisse mit ...
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Opernwelt November 2019
Rubrik: Service, Seite 66
von Andrea Kaiser
Anne Sofie von Otter in strengem Schwarz mit Gretchenfrisur als L’Opinion publique konnte dieses Jahr im Salzburger «Orphée aux enfers» mit der speziellen Sympathie des Publikums rechnen. Doch die «Öffentliche Meinung» schien auch an der Salzach weit über Offenbachs Opéra-bouffon hinaus wirksam. Sind ihre eigentlichen Spiel- und Jagdwiesen nun doch – es lebe die...
Die Kunst ist krank. Seit sie das klassische Gleichgewicht aus apollinischem Formempfinden und dionysischer Maßlosigkeit zugunsten Letzterer eingebüßt hat, verzehrt sie sich – und mit ihr die Schöpfer, mitunter gar die singenden oder dirigierenden Nachschöpfer des Entgrenzten, des Unbedingten, des Rauschhaften. Richard Wagners sich im «Tristan»-Akkord...
Ihre Faszination für das Epos, ihre Liebe zur Musik sieht man: Ana Kelo inszeniert den Vorabend der «Ring»-Tetralogie mit größtem Respekt. Sie hinterfragt wenig, sie erzählt einfach die Geschichte, in der Personenführung schnörkellos klar, in den Bühnenbildern von Mikki Kunttu so farbenfroh wie deutlich, märchenhaft, monumental. Die Nibelungen-Brüder gleichen mit...
